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Buchneuerscheinung Oktober 2009:

Südliches Afrika
abseits ausgetretener Pfade

Autoren: Gabi Christa und Uwe Scharf
DIN A 5 Format, Broschur, 208 Seiten, 2 Karten, 359 s/w- Abbildungen,


ISBN-13: 978-3-939792-01-7     
Preis:      D   € 14,90

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Was schreibt die Deutsche Presse zu unserem Buch?          Lesen Sie verschiedene Rezensionen / Kritiken über das Buch aus Tageszeitungen und Magazinen:
Hamburger Morgenpost 14.10.2009 Heilbronner Stimme, 24.10.2009 PNP Passauer Neue Presse, 11.01.2010
Allgäuer Zeitung 09.12.2009 Allradler 4x4 Magazin, Oktober 2009 Amazon, 07.10.2009

Klapptext:

Afrika ist bunt, vielfältig und abenteuerlich, oft schwer zu verstehen, manchmal tut es weh und macht Angst. Die Autoren vermitteln ihre ganz persönlichen Erfahrungen von Begegnungen mit Menschen, Tieren, Landschaften und der Natur. Exemplarisch werden zwei völlig unterschiedliche Reisen vorgestellt. Ausgangspunkt ist jeweils Kapstadt.

Die erste Reise führt durch Namibia nach Sambia und über Botswana zurück. Einerseits gibt es eindrucksvolle Erlebnisse mit Tieren und der Einsamkeit in der Natur. Im Gegenzug erwartet die Reisenden eine rege Betriebsamkeit in den Dörfern und Städten.

Das Kontrastprogramm der zweiten Reise ist eine Wüstendurchquerung. Das ehemalige Sperrgebiet darf nur durch einen Konzessionär befahren werden. Abseits ausgetretener Pfade, den Spuren von Entdeckern, Forschern und Abenteurern folgend, erreichen sie abgelegene Schauplätze der Diamantenförderung im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika.

Dr. Stephanie Bergold
Prof. Dr. Otmar Preuß


Über die Autoren: 

Uwe Scharf, geboren in Augsburg und aufgewachsen in Seligenstadt, zog 1997 nach Buching. Gabi Christa ist in Berghof, nahe der Königsschlösser, im Allgäu geboren. Sie verbringen die Winter in Kapstadt in Südafrika. Seit 1999 sind sie autark mit einem 4 x 4 regelmäßig in Afrika unterwegs. 2000 stellte sich die Frage nach einem neuen Fahrzeug und damit wurde 2001 ein langgehegter Traum für beide Realität. Das Abenteuer Transafrika! Sie fuhren ihren Landrover von Deutschland auf dem Landweg an das Kap der Guten Hoffnung. Während der Reise und beim Notieren der Erlebnisse entstand der Gedanke, diese in Form eines Buches zu veröffentlichen. Der erfolgreichen Verlegung des Buches "Transafrika – in 100 Tagen mit dem Allrad zum Kap der Guten Hoffnung" folgte im Oktober 2009 das Buch "Südliches Afrika abseits ausgetretener Pfade". Hier werden zwei sehr unterschiedliche und ausgefallene Reisen in einem Band geschildert. Gabi und Uwe wollen den Leser an ihren Erlebnissen teilhaben lassen und ihn für diese Art des Reisens in Afrika begeistern. Ihre Bücher vermitteln interessante Einblicke und wecken die Aufmerksamkeit für das Leben der Menschen vor Ort. Die reich bebilderten Reisebeschreibungen lesen sich wie ein Abenteuerreiseroman. Die Vorbereitungen für das dritte Buchprojekt sind bereits in vollem Gange: Ende des Jahre 2009 brechen Uwe und Gabi für ihr nächstes Buchprojekt "TransNamib" zu einer weiteren großen Reise auf. Die Durchquerung der Wüste Namib beginnt in der Provinz Northern Cape in Südafrika und erstreckt sich entlang der Küste durch Namibia hinauf bis nach Angola zum Ort Namibe. Die Leser dürfen gespannt sein.


Über das Buch

 „Warum schon wieder Afrika?“

Dieses Buch will Antwort geben. Afrika ist bunt und vielfältig, strahlend und abenteuerlich, ist schwer zu verstehen, manchmal tut es weh und macht Angst. Persönliche Erfahrungen aus den Begegnungen mit Menschen, Tieren, Landschaften und der Natur werden vermittelt, exemplarisch wurden zwei völlig unterschiedliche Reisen ausgewählt.
Ausgangspunkt für beide Reisen ist Kapstadt. Diese Stadt, die liebevoll „Mothercity“ genannt wird, liegt am Puls der Zeit. Viele wichtige Momente der Geschichtsschreibung, wie zum Beispiel die Besiedlung des südlichen Afrikas durch Europäer, haben hier ihre Wurzeln. Von diesem Epizentrum des Wohlstands am Kap gilt es Abschied zunehmen.
Das südliche Afrika ist ein reizvolles Gebiet. Immer wieder gibt es neben der Ursprünglichkeit auch Neues oder Veränderungen zu entdecken. Der Blick soll sacht hierher gelenkt werden. Nicht nur auf das Land und seine Geschichte, die traumhaften Gegenden und die einmalige Tierwelt, sondern auch zu seinen geprüften Bewohnern, auf deren Alltag und Geschichten. Europa hat tiefe Spuren im südlichen Afrika hinterlassen.
Die erste Reise führt von Kapstadt durch Namibia in den Caprivizipfel, weiter nach Sambia und über Botswana zurück. In Sambias Westen reisen die Autoren durch das Land der Lozi den Sambesi flussaufwärts in das Barotseschwemmland, das der Sambesi in der Regenzeit flutet. Die Liuwaplains werden besucht, wo mit etwas Glück die zweitgrößte Tiermigration der Welt erlebt werden kann. Danach folgt mit dem Kafuepark der größte Tierpark in Sambia. Er zeichnet sich durch landschaftliche Vielfalt, Tierreichtum und Einsamkeit aus. Nach der Durchquerung des Kafue erreicht das Reiseduo die quirlige Hauptstadt Lusaka.
Neben den verblassenden Spuren großer Forscher und Entdecker, wie David Livingstone, prägen einzigartige Begegnungen mit Menschen, Natur und Tieren die Reisetage.
Interessant sind der Facettenreichtum an Eindrücken, die Abwechslung zwischen der Einsamkeit im Busch und dann wieder die rege Betriebsamkeit in Dörfern und Städten.
Von Lusaka führt die Leopardhillroad zum Lowersambesi-Park. Nach spannenden Tiererlebnissen in der ursprünglichen Flusslandschaft queren die Reisenden das Escarpement auf abenteuerlichem Weg durch den Busch zum berühmten South Luangwa Park. Hautnahe Erlebnisse mit Elefanten, Löwen und Hippos prägen die Tage dort. Dann verlassen die beiden das Luangwatal, um die fliegenden Hunde des Kasankaparks zu erleben. Über das Städtchen Livingstone mit seinen berühmten Viktoriafällen führt die Reise weiter nach Botswana. Im Zuge sehr starker Regenfälle steht Nordbotswana Ende 2008 unter Wasser und der Boteti ergießt sich nach 15 Jahren wieder in die Makadigadisalzpfanne. Mit einer Routenänderung lassen die Autoren die Schlechtwetterzone hinter sich und erleben weiter südlich in der Kalahari im Mabuasehubepark drei Tage und Nächte ein großes Löwenspektakel. Über den Kgalaghadipark erreichen sie wieder Südafrika.

Kontrastprogramm zur ersten Reise ist eine Wüstendurchquerung. Das ehemalige Sperrgebiet der Wüste Namib darf nur durch einen Konzessionär befahren werden. Aus geologischer Sicht ist die Namib eine der ältesten Wüsten der Welt. Sie ist 80 Millionen Jahre alt und es gibt dort die höchsten Sanddünen. Die Namib hat eine Längenausdehnung von etwa 2.000 Kilometern. Von Südafrikas Provinz Northern Cape erstreckt sie sich bis nach Südangola hinein zum gleichnamigen Ort Namibe. Uwe und Gabi erleben die Wüste in ihrem ganzen Facettenreichtum. Der kalte Benguelastrom ist für das Klima an der lebensfeindlichen namibianischen Küste, die einen der eindrucksvollsten Diamantenschätze verborgen hielt, verantwortlich. Diamanten wurden auf allen fünf Kontinenten der Erde, in Waldgebieten, in den Tropen, in schneebedeckten Einöden und eben auch in der Wüste gefunden.
Abseits ausgetretener Pfade, den Spuren von Entdeckern, Forschern und Abenteurern folgend, erreichen die Autoren abgelegene Schauplätze der Diamantenförderung im ehemaligen Deutsch-Süd­westafrika. Der Reisebericht schildert die heutigen Gegebenheiten vor Ort und vermittelt gleichzeitig einen Einblick in die damalige Zeit. Er berichtet Spannendes über Diamanten, welche damals viele Männer in die lebensfeindliche Gegend lockten, und erzählt einfühlsam ihre Geschichten.

 

Und hier die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum Buch

Es geht in dem Buch ja um zwei völlig unterschiedliche Reisen. Aber für beide treffen die ersten Fragen gleichermaßen zu.

1.
Ihr Fahrzeug, mit dem Sie in Afrika reisen, fährt mit einem deutschen Kennzeichen. Wie erklärt sich das und warum gerade dieses Fahrzeug?
Bis Ende des Jahres 2000 waren wir noch mit einem klapprigen Nissan Sani mit südafrikanischer Zulassung in Afrika unterwegs. Seine Zuverlässigkeit wurde bedenklich und es war Zeit für ein anderes Auto. Damals waren die Fahrzeuge in Südafrika relativ teuer. So fiel die Wahl auf einen zwei Jahre alten Landrover TDI300 in Deutschland. Aus dem Autokauf heraus entstand das große Abenteuer „Transafrika“: die Durchquerung des afrikanischen Kontinents mit dem eigenen Fahrzeug samt Carnet de Passage und deutschem Nummernschild. Das Carnet de Passage erlaubt es einem für ein Jahr, das Auto in einem fremden Land zu belassen. Dann muss das Fahrzeug wieder ausreisen oder verzollt werden. In manchen Fällen kann das Carnet auch behördlich verlängert werden.

2.
Die beiden Reisen fanden ja in relativ kurzen Abständen statt. Wie lange dauerten die Vorbereitungen und wie gehen Sie da vor?
Die Planung an sich nimmt schon einige Zeit in Anspruch. Wir verlieren uns aber nicht in Details. Ein grober Richtungsfahrplan wird erarbeitet. Der Wagen muss gewartet werden und was an Ausrüstung benötigt wird, sitzt in Fleisch und Blut. Dazu gibt es aber auch eine Checkliste und wenn dann die letzten wichtigen Dinge eingeladen sind, geht es los. Wir wissen, was wir sehen wollen, und vieles ergibt sich auf der Reise von allein. So verweilen wir situationsbedingt mal hier mal dort etwas länger und sputen uns auch mal, wenn es zum Beispiel das Wetter erfordert.

3.
Sie sind schon so oft in Afrika gereist, warum unternehmen Sie solche Reisen immer wieder und was wollen Sie mit Ihrem Buch den Menschen sagen?
Afrika ist ein ergreifender Kontinent und es gibt immer wieder Neues oder Veränderungen zu entdecken. Der Blick soll sacht darauf gelenkt werden, aber nicht nur auf das Land und seine Geschichte, die traumhaften Gegenden und die unvergleichbare Tierwelt, sondern auch auf seine geprüften Bewohner, auf die Menschen und deren Alltag und Geschichten.

Die zuerst vorgestellte Reise erzählt neben Südafrika, Namibia und Botswana vorwiegend von Sambia.

4.
Um was geht es im Besonderen bei der Reise, warum gerade Sambia und wo genau waren Sie?
Europa hat in Namibia und Südafrika tiefe Spuren hinterlassen. In Sambia sind diese Einflüsse nicht mehr so stark zu spüren. Beginnend im Westen reisten wir kreuz und quer durch das Land. Neben den verblassten Spuren großer Forscher und Entdecker prägten einzigartige Begegnungen mit Menschen, Natur und Tieren unsere Reisetage. 

5.
Die Reise liegt noch nicht lange zurück, was war das eindruckvollste Erlebnis der Sambiareise?
Wie in der Antwort zuvor schon zum Ausdruck gebracht, waren es die einzigartigen Begegnungen mit den Menschen, der Natur und den Tieren. Interessant war für uns auch die Abwechslung zwischen der stillen Einsamkeit im Busch und der regen Betriebsamkeit unter den Menschen in Dörfern und Städten.

Nun zu der Tour in das namibianische Diamantensperrgebiet.
6.
Worin lag der besondere Reiz dieser Reise und wo führte sie lang?
Namibia haben wir schon sehr oft bereist, nur das Herzstück der Wüste Namib wurde ausgespart. Das Sperrgebiet 2 darf nur durch einen Konzessionär befahren werden. Den Anreiz, einen Teil dieses noch völlig unbekannten, faszinierenden Gebietes zu besuchen, verspürten wir schon lange.
Die Tour führte von Lüderitz möglichst nahe entlang des Atlantiks nach Walfish Bay. Sechs Tage Faszination Wüste. Inmitten dieser kargen Gegend wurden damals im ehemaligen Deutsch-Südwest Diamanten gefördert. Diese Relikte deutsch-kolonialer Vergangenheit haben wir besucht.

7.
Die Bilder zeigen es deutlich und Sie erklären es ja auch. Dieser Trip durch die Wüste war sehr konträr zu der Sambia-Reise. Die höchsten Sanddünen der Welt haben Sie dort mit dem Auto überquert. Macht man sich da nicht Sorgen um die eigene Sicherheit?
Natürlich ist das gesamte Unternehmen nicht ungefährlich. Wenn das Fahrzeug aus technischen Gründen liegen bleibt, kann es nur unter größten Anstrengungen geborgen werden. Daher ist es sehr gut, eine solche Reise als Gruppe zu unternehmen, außerdem ist es anders auch gar nicht erlaubt.

8.
Was war für Sie persönlich das unangenehmste Erlebnis auf dem Wüsten-Diamantentrip?
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und nur am letzten Tag einen Sandsturm. Aber an den Schubstreben der Forderachse waren die Buchsen ausgeschlagen und so geriet das Auto ständig bedenklich ins Schaukeln. Daran mussten wir uns gewöhnen. Aber nach einer gewissen Zeit wird man entspannter und das Ganze macht dann richtig Spaß.

9.
Die Tour führte ja durch einsame Gegenden, kann man das genießen oder ist es nur noch Anspannung?
Wir haben uns natürlich selbst die schwerste Aufgabe gestellt. Von den erfahrenen Mitreisenden wurde unser Landrover mit viel Skepsis gemustert. Er ist schon älter als 10 Jahre und die Motorleistung dieses Modells deckt sich nicht ganz mit den speziellen Anforderungen in den Dünen. Es lag viel Anspannung darin, den Landrover durch die Dünen der Namib zu bewegen. Das war die besondere, an uns und unseren Führer gestellte Aufgabe.

10.
Auf was freuen Sie sich besonders, wenn Sie nach einer solchen Tour wieder nach Hause kommen, und wo geht die nächste Reise hin?
Der Landrover ist gut ausgestattet und auf unseren Reisen vermissen wir nichts, wir könnten noch Wochen weiterfahren. Es ist eher ein bedrückendes Gefühl, sich aus einem benachteiligten, armen Land zurück in die Wohlstandoasen zu begeben.

 

Die Wüste Namib erstreckt sich vom Südafrikanischen Northerncape weiter bis nach Südangola. Ende des Jahres 2009 werden wir wieder in der Wüste Namib unterwegs sein, so weit es geht von Süden nach Norden.

Zum Abschluss noch eine Frage: Wenn eine gute Fee Ihnen einen Wunsch erfüllen würde, wie lautet er?

Da wir, aus einem der reichsten Länder dieser Welt kommend, die ärmsten Länder dieser Welt bereisen, wünschen wir uns, dass die Menschen hinschauen und hinreisen in diese benachteiligten  Länder. Dass sie hinspüren und nicht nur ihre Herzen öffnen, sondern ihr ganzes Engagement einbringen und ihre persönlichen Möglichkeiten ausschöpfen.


 

 

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