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Kapstadt -> Grenze Namibia Nambia bis Grenze Südafika Südafrika bis Kapstadt Diashow, 9,8 MB Roadbook Tracks auf Google Earth Waypoints auf Google Earth

 

Irgendwo im Nirgendwo
Südafrika - Namibia - Südafrika

 

Zwischen Dünen und Atlantik

 

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Wo sind wir entlang gefahren

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Lüderitz – Walfishbay,  Freitag 13.02.2009 – Montag 21.02.2009

  

Dienstag 22.02.2009

 

28 Sandpipercrescent, TableView 10 Uhr früh.

 

Ich kehre das dritte Kilogramm Namibianischen Dünensand im Landy zusammen. Bis in die allerletzte Ecke ist der feine Sand vorgedrungen. Die Erinnerung präsentiert glasklar den Moment am 17.02. in der Wüste Namib, als die halbe Düne ins Auto flog. Wenn ich an das tiefe Loch zurück denke, dann spüre ich im selben Moment wieder die Gluthitze, die volle Ladung Sand im Gesicht, in den Augen, im Mund, zwischen den Zähnen, in jeder Pore…höre neben dem ersterbenden Geräusch des Dieselmotors nur das eine unschöne Wort Sch….., wir sagen es beide gleichzeitig…

  

 

Freitag 13.02.2009

 

Kapstadt – Buschcamp nahe Garies

 

Ein Diamant ist unvergänglich, woraus besteht ein Diamant? 

Das Mineral Diamant besteht wie der schmucklose Graphit (Bleistiftmine) aus reinem Kohlenstoff.

 

Leichter Süd Ost Wind, es ist wolkenlos und heiß. Abfahrt in Kapstadt 10 Uhr zur N 7.

An der Wiegebrücke findet eine Verkehrskontrolle statt. Pässe, Führerschein, Fahrzeugpapiere. Der Sticker der hier üblichen Zulassung fehlt am Landy, daher kommt sofort die Frage nach dem Carnet de Passage. Beim Grenzübertritt nach Namibia wollen wir die Umsatzsteuerrückerstattung in Anspruch nehmen, so beschließen wir das liegen gelassene Carnet doch noch zu holen. Also einmal um die Wiegebrücke herum und wieder zurück nach Cape Town.

Zurück im „Heimathafen“ schauen wir uns tief in die Augen, sonst noch was vergessen? Zum zweiten Mal an diesem Tag verlassen wir das Haus, jetzt ist es

   
Letzter Blick auf den Tafelberg PKW bumst LKW am Pikenierskloofpass!
   

aber schon 14 Uhr.

Über den Pikenierskloofpass (519m) führt die Straße in das Citrustal hinunter. Rechts liegen die Cedarberge. Es steigen dunkle Rauchsäulen von den Bergkämmen auf, auch die Flammen der Feuersbrunst sind zu sehen. Um 18 Uhr erreichen wir den Distrikt Northern Cape und Namakwa. Der Abend naht, wir fackeln nicht lange und nehmen den Abzweig zum Buschcamp, wo wir letztes Jahr schon standen. Es wird schnell kühl und Uwe zerrt seinen Schafwollpullover aus der Kiste, wird er krank?

   
Buschcamp nahe N7 Blaue Stunde
   

Ich fühle mich prächtig und rauche zur Feier des Tages eine Pfeife und meine Augen wandern über den besternten Himmel. Die Sterne leuchten wie Diamanten auf schwarzem Samt.

  

WP 109 Abzweig von der N 7 zum Camp

WP 110 Buschcamp

Tageskilometer 622

 

 

Samstag 14.02.09

 

Garies – Buschcamp am Orangefluss

 

Der Landy war gestern über den Pass heiß geworden. Die Dünen werden dem Auto alles abverlangen und da ist ein leckendes Kühlsystem das Letzte, was gut ankommt.

Der Name Diamant „adamas“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet unbezwingbar. Im klassischen Latein wurden als „adamas“ besonders harte Materialien bezeichnet.

Diamanten haben eine lange Geschichte, hier ein paar Beispiele. Der älteste Diamant ist der „Koh-i-Noor“, er wurde etwa 3000 vor Christus in Persien gefunden. Weitere berühmte Steine haben ihren Ursprung in Indien, darunter der „Blaue Wittelsbacher“, er war von 1806 bis 1918 Bestandteil der bayrischen Krone. Jüngster und auf der Farbrangliste der größten Diamanten, prominentester Stein ist der „Promise“, aufgefunden 2006 in Lesotho, 603 ct. schwer. Bereits 1871 wurden Diamanten in der Nähe des Flusses Vaal gefunden. Damit wurde die Geburtsstunde des größten von Menschenhand gegrabenen Lochs eingeläutet, Kimberley entstand. Viele Glücksritter machten sich auf den Weg, um Reichtum zu erlangen oder ihr Leben zu riskieren. Freundschaften wurden in die Waagschale geworfen, die schillernden Diamanten gleich daneben. Diamanten schrieben damals, ebenso wie heute, politische Geschichte. Ein dahingehend spannender Stein, der „Cullinan“,  wurde 1905 in der Nähe von Pretoria gefunden.

Von den berühmtesten Diamanten der Welt und den bemerkenswerten Persönlichkeiten dieser Zeit gibt es viel zu berichten. Neben Cecil Rhodes und Barney Barnato, bohnerten weitere prominente Namen den Boden dieser Zeitgeschichte. Neben Beit, Philipson-Stow und Rothschild betrat Oppenheimer in schwierigen Zeiten das diamantbesetzte Parkett. Ihn ereilte 1908 die Nachricht, dass in der Wüste in Deutschsüdwest Afrika, Diamanten gefunden worden sind.

 

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Wir sind auf dem Weg genau dorthin, in das Diamanten Sperrgebiet zwischen Lüderitz und Walfisch Bay. In Namibia führt unweit hinter der Grenze die Piste Richtung Rosh Pina. Wenig später sind wir an unserem Buschcamp am Orange. Abends bade ich im Fluss, leise gluckernd fließt das Wasser über die Stromschnellen. Morgen werden wir in Lüderitz sein.

   
Der reifen lässt Luft Traumcamp am Orangeriver
   

Der portugiesische Seefahrer Bartholomäus Diaz errichtete 1488 das Hoheitszeichen seines Landes auf einer Landzunge in Lüderitzbucht/Angra Pequena. 1786 ging eine britische Schaluppe hier vor Anker und schon bald begangen die Streitereien um diesen abgelegenen Teil Afrikas. Zu dieser Zeit war Adolf Lüderitz noch ein Junge, der nicht ahnte, dass er am 10.4.1883 den Grundstein für die Deutsche Kolonial Geschichte in Namibia legen würde. Am 10. April 1883 erreichte Heinrich Vogelsang den Hafen von Angra Pequena und erwarb im Auftrag von Adolf Lüderitz die Bucht.

Als 1907 die Friedensverhandlungen abgeschlossen waren, könnte die Geschichte von Lüderitz nun langsam vom fliegenden Sand bedeckt werden. Jedoch die geologische Entwicklung hat vor 120 Millionen Jahren ihren Weg vollzogen und damit die Diamantenära von Lüderitz vorherbestimmt.

 

WP 111 Abzweig zu Buschcamp vor Steinkopf, unser Lieblingsplatz. Vor dem Parkplatz biegt nach rechts ein Weg ab, dem 1800 Meter folgen, bis zum unübersehbaren Steinhaufen, WP 112 unser Buschcamp.

WP 113 Abzweig zum Camp, bei normalem Wasserstand

WP 114 Camp auf den Steinen am Fluss nur bei normalem Wasserstand außerhalb der Regenzeit.

Tageskilometer 333

 

 

Sonntag 15.02.09

  

Orange Rosh Pina – Aus – Campingplatz Lüderitz

  

Diamanten werden in Karat ausgewogen, doch woher rührt die Bezeichnung Karat? Die Samen des Johannisbrotbaumes ( lat. Ceratonia siliqua) wurden früher als Gewichtsmaße verwendet, da sie gleichmäßig groß sind. Ein metrisches Karat entspricht exakt 0,2 Gramm. dem Fünftel eines Gramms.

 

Um 8 Uhr gibt die Sonne schon Vollgas, hinter dem Abzweig nach Oranjemund pusten wir die Reifen wieder auf. Aufkommender Wind lässt den Sand über die weite, ebene Fläche fliegen. Schnell findet sich nicht nur zwischen unseren Zähnen Sand. Ist das schon ein kleiner Vorgeschmack darauf, was uns vielleicht auf unserer Tour von Lüderitz nach Walfish Bay erwartet?

   
Sand und Wind Starker Südwest in Lüderitz ein gewohntes Bild
   

Grasplatz, das Haus der alten Bahnstation steht noch, aber das Schild ist stark verwittert und kaum mehr zu lesen. August Stauch trat Ende Mai 1907 seine Stelle als Bahnmeister von Grasplatz an. Kaum war die Bahnlinie fertig gestellt, legte sich die wirtschaftliche Flaute wie eine bleierne Decke über die Stadt Lüderitz. Als 1908 von einem Mitarbeiter August Stauchs der erste Diamant gefunden wurde, blühte Lüderitz wieder auf und Kolmanskope entstand.   

Unsere Reisegruppe trifft sich in Lüderitz,  im Restaurants „Bogenfels“. Heiner „Heini“ Soltau, fährt mit uns die gebuchte Reise. Er gibt uns einige Instruktionen und dazu Ort, sowie Zeitpunkt, wo wir uns morgen treffen. Der Landy muss sich prüfenden Blicken und spöttelnden Kommentaren stellen. Das „Er“ durch die Sahara und längs durch ganz Afrika nach Kapstadt gekommen ist, scheint den PS starken Benzinerfahrern fast unglaublich.

 

Tageskilometer 427

 

 

Montag 16.02.09

 

Lüderitz – Camp1 im Dünenkessel

 

Als Gott die Welt erschuf, da war die Erde wüst und leer und es war dunkel. Und Gott sprach: „Es werde Licht, und da ward Licht, und so wurde aus Morgen und Abend der erste Tag“. So liest es sich in der Bibel. In den weiteren fünf Schöpfungstagen schien der liebe Gott die Erde um Lüderitzbucht herum vergessen zu haben, denn sie blieb wüst und leer. Und als er am siebten Tag ausruhte und sein Werk besah, das schien ihn die große Wüste zu gereuen und er weinte bittere Tränen. Und die Tränen fielen in den Wüstensand und erstarrten zu Diamanten. (aus Lüderitzbucht v. M. E. Baericke)

 

Zwischen 8 und 9 Uhr trudeln alle am vereinbarten Startplatz ein.

Ein  prüfender Blick von Luffi auf unser Schwergewicht, und er verabschiedet uns mit dem Satz: „Hoffentlich lohnt sich die Mühe für Euch.“ Am Abzweig versammelt sich der Konvoi zum Luftablassen, vorne 0.8, hinten 1.0 Bar. Gleich zu Beginn erfahren wir den konsequenten Umweltschutzgedanken mit dem diese Tour durchgeführt wird. Heini erklärt uns das gewünschte Verhalten in der Wüste mit wenigen deutlichen Worten: „Alles was ihr mitbringt, nehmt ihr auch wieder mit. Von dem was da ist, nehmt ihr nichts mit.“

   
Alle lassen reichlich Luft aus den Reifen Das Abenteuer Lüderitz to Walfishbay beginnt!
   

Es geht weiter mit 90 Sachen über die Pad. Dann wird der Sand tief und prompt fahren wir uns schon an der ersten Düne fest. Der Landy ist kein Kraftprotz und kann auch nicht mit Geschwindigkeitsausbrüchen dienen, daher lassen sich die Auffahrten nur mit viel Schwung bewältigen. Dabei gerät das Auto ständig bedenklich ins Schaukeln. Aus Beifahrersicht gefühlt ist das nicht wirklich ein Vergnügen. Von den nachfolgenden Fahrzeugen betrachtet sieht es wohl eher sonderbar aus. Über Funk erreicht uns die Frage: „Was habt ihr denn getrunken, weil euer Gefährt so schaukelt und eine schwimmende Fahrspur hinterlässt?“

   
Kurze Lagebesprechung Alle fahren in einer Spur
   

Obwohl meine gute Laune gerade eine handfeste Krise durchmacht, muss ich lachen und kommentiere: „Ein Landrover ist kein Zug auf Schienen, sondern ein Schiff auf dem wogenden Meer.“ Die entsprechende Reaktion kommt zurück und wer auch immer witzelt: „Ja, sieht aus wie die Titanic.“ Bevor ich Luft holen kann um etwas zu erwidern, fügt jemand an: „Ich sehe nur ein schwankendes Empire vor mir fahren.“

Das Lager wird im Kessel zwischen zwei mächtigen Dünen aufgebaut.

   
Die letzte Düne runter zum Camp Unser erstes Camp unten zwischen den Dünen
   

Um das Fahrverhalten des Landys aufzupolieren, räumen wir das Dachgepäck nach unten. Alles Schwere verschwindet im Bauch des Autos. Es ist windstill, die Restglut des Lagerfeuers erhellt das Lager nur noch schwach. Alle haben sich hingelegt und die meisten schlafen wohl schon, wie an dem gleichmäßigen Schnarchen zu hören ist.

  

WP 116 Abzweig zum Start der Tour.

WP 117 Abzweig nach links in den Sand

WP 118 Camp 1 in den Dünen

Tageskilometer 198,7

 

 

Dienstag 17.02.2009

 

Camp 1 – Camp 2  wieder zwischen den Dünen mit Meerblick

Fünfter Tag der Reise und zweiter Tag der Tour

 

Nun wenn es nicht die Tränen Gottes waren, wie entstehen Diamanten denn dann?

Die Diamanten entstehen bei 1200 – 1400 Grad und einem Druck von 6 Gigapascal

(60 000 Bar) in magmatischen Tiefengesteinen. Diese Bedingungen gibt es im Erdinneren ab einer Tiefe von 160 Kilometern.

 

Dank der reduzierten Dachlast ist das Fahrgefühl besser und niemand der hinter uns fährt, wird vom bloßen Zuschauen seekrank.

Vom Dünenkamm aus sehen wir den Bulldozer.

   
Richtung Silvia Hills zwischen den Dünenkämmen Bulldozer von Mose Kahan
   

Sanft gleitet der Landy im weichen Sand hinunter. In entsprechender Entfernung hält der Konvoi in Reih und Glied. Auf den letzten Metern zu Fuß, erklärt uns Heini die Geschichte: „ Der Bulldozer steht seit 1952 hier. Mose Kahan, in Königsberg geboren, emigrierte nach Südafrika. Um seine Claims „Saddle Hill Opera“ und „Atlantis“ mit Waren zu versorgen, war er stets auf einen Weg durch die Wüste angewiesen. Aus Beständen der Armee erwarb er den unweit von hier stehenden Fordlaster. Er wird verzärtelt „Suzie“ genannt. Irgendwann ist Suzie stehen geblieben und nie repariert worden.“

   
V8 Fordtruck mit Flugzeugreifen aus vergangenen Zeiten
   

Wieder zurück in den Dünen, sind wir an einer leicht abfallenden Querfahrt zu langsam unterwegs. In der Zeitspanne eines Lidschlags driftet der Landy aus der Spur und zieht eisern in die Senke. Dieses unschöne Wort rutscht Uwe über die Lippen und er geht vom Gas. Damit bleibt aber nur noch eine Option offen und zwar der endgültige Abgang in die Tiefe. Fast schaffen wir die Ausfahrt aus der Kuhle, jedoch ein Leistungsloch holt den Landy kurz vor dem Kamm ein und die Maschine steht. Jetzt hängen wir so komisch mittendrin. Heini erlöst uns aus der Klemme und koppelt uns an seinen Abschleppgurt.

Da es schon länger her ist, dass wir abgeschleppt wurden, denken wir nicht daran die Fenster zuschließen. Mit dem ersten Vollgas geben fliegen locker mal schnell drei Kilogramm Sand in das Auto. Überall Sand! Im Gesicht, in den Augen, im Mund, zwischen den Zähnen, in jeder Pore, selbst die Kamera ist sozusagen im Tiefsand begraben…ich höre neben dem ersterbenden Geräusch des Dieselmotors nur das eine unschöne Wort mit Sch……, wir sagen es beide gleichzeitig.

   
Immer schön dem Toyota hinterher Silvia Hills
   

Mittagessen ist bei Silvia Hill mit herrlichem Blick auf das Meer. Weiter geht es, unzählige Male hinauf und wieder hinunter und am laufenden Band atemberaubende Ausblicke über die unendliche Weite der Wüste, die sich bis zum Meer erstreckt.

     
Ab Silviahills geht's dann immer auf und ab!
     

Der Schattenwurf der Dünen und der Fahrzeuge wird immer länger. Das Camp wird nur wenige Höhenmeter über dem Meer errichtet. Die Wellen branden die ganze Nacht an das Ufer. Sie ersticken alle Geräusche, wie Schnarchen, Reissverschlüsse, ploppende Stöpsel, knackende Getränkedosen.

   
Wie in einer Perlenkette runter zum zweiten Dünencamp
   

Die Nacht im Tausendsternehotel ist angenehm kühl.

 

WP 119 Bulldozer

WP 120 Ford Transit

WP 121 Silviahill

Mittags Lunch nahe am Meer

WP 122 Camp 2

Tageskilometer 69

 

 

Mittwoch 18.02.09

 

Camp 2 – Camp 3 im flachen Deltabereich des Tsauchab, zwischen Büschen am Meer

 

6.Reisetag und 3.Tourtag.

 

Magische Kräfte wurden den Diamanten zugeschrieben. Der allbekannten Katharina von Medici schlich der Ruf voraus, daß sich der in Acht nehmen sollte, den sie nicht gut leiden mochte. Widersacher pflegte sie laut Historie mit pulverisierten Diamanten aus dem Weg zu räumen.

 

Blinzele durch die Augenlieder, Dämmerung, ein entferntes Klappern, ich bin wach. Eine herrliche Mischung aus Kaffeeduft und gebratenem Fleisch liegt in der Luft. Unten im Meer sind Robben am Spielen. Die Gruppe steht pünktlich in den Startlöchern und wir folgen Heini die Dünen hoch. Alle schaffen eine Mammutdüne, nur wir nicht.

   
Morgenstimmung Geht's bald weiter?
   

Nebel zieht vom Meer hoch, Gerrie sucht für uns noch einen anderen Weg, aber der Sand wird immer weicher, und er fährt sich fest. Ein keiner Ruck und der Landy zieht ihn frei. Gerrie´s Toyota verschwindet hinter einer Düne um einen Weg zu suchen. Nebelschwaden jagen über die Dünenkämme, es ist kalt und die Sicht wird schlecht, das Funkgerät ist verstummt, alle sind wohl weit weg.

   
Diesmal sitzt der Toyota fest und der Landy darf zur Abwechslung mal ziehen
   

Dann kommt Heini und erlöst uns aus dieser wenig erquicklichen Situation. Wir gleiten durch eine entrückte Landschaft, deren Schönheit keiner menschlichen Phantasie entspringen kann und auch keiner künstlerisch schaffenden Hand inne liegt. Vom Meer weht ein kühler Wind, er bläst zarte Schäfchenwolken über den Himmel. Die Wolkenschatten sausen verspielt über die Dünen.

   
Rast auf weiter Flur Sidney, Gabi und Louis
Wir dürfen nur zuschauen Im Kreis Geschwindigkeit aufnehmen und dann raus
   

Am nächsten „Big Hole“ schauen wir begeistert zu, wie die Autos durch das Dünental fliegen und Uwe steigt bei Heini ein, um das Fahrgefühl zu genießen. Der Chip getunte 6 Zylinder brummt, das Vibrieren des Motors krabbelt durch die Fußsohlen, der Körper wird in den Sitz gepresst. Der Toyota fliegt nahezu die Düne hinunter, auf der anderen Seite hinauf, die Pneus zeichnen auf dem Dünenkamm einen eleganten Halbkreis in den Sand und mit Vollgas rauscht er zurück.

   
Jetzt die Küste lang Gabi nach dem Bad im Atlantik
   

Am späten Nachmittag fahren wir direkt hinunter an den Atlantik. Weiße Muschelbänke sind auf dem rötlichen Sand abgelagert. Wir umfahren diese wunderschönen Mosaike der Natur um den Anblick für andere zu erhalten.

Mit jedem Kilometer werden die Dünen niedriger, unweit von dem Gebiet, in dem früher der Tsauchab, in das Meer mündete campieren wir.

 

WP 123 Camp 2 wenn es an der Küste zu windig ist, Toilette dort

WP 124 Treffen auf das Wasser

WP 125 Badebucht

WP 126 Camp 3 am Beach

Tageskilometer 65

  

 

Donnerstag 19.02.09

 

7. Reisetag und 4. Tourtag

 

Camp 3 – Camp 4 im Windschatten einer Barchantdüne am Rand einer Pan sozusagen, nahe der Edward Bohlen, weit zum Meer.

 

Diamanten wurden auf allen fünf Kontinenten der Erde gefunden. Aus geologischer Sicht ist die Namib eine der ältesten Wüsten der Welt, mit den höchsten Sanddünen. Die Namib hat eine Längenausdehnung von etwa 2000 Kilometer. Wohl gemerkt, aus geologischer Sicht besteht eine Wüste nicht nur aus Sand.

 

Die Spur einer Hyäne zieht nahe am Auto vorbei und der Schakal von gestern Abend schaut abwartend zu mir herüber, seine Nase hebt sich in meine Richtung und die Lauscher zucken angespannt hin und her. Ich jogge am Strand entlang, das Meer riecht gut, der Sand ist hart, die Brandung rauscht über das weite, flache Ufer heran. Robben tollen in den Wellen herum, Möwen fliegen knapp über dem Wasser dahin, Schakale stöbern am Strand.

Zurück im Camp streicht mir das appetitanregende Duftgemisch von frischem Kaffee und gebratenen Eiern in die Nase. Dem Schakal geht es genauso, unbeirrt verharrt er in der Nähe des Küchenzeltes.

   
Camp im Tsauchab Mündungsbereich Fishersbrunn
   

Heute erreichen wir die weiter nördlich gelegenen Schauplätze Deutscher Geschichte, die ehemaligen Hochburgen des Diamantenabbaus.  Die Piste führt weiter am wunderschönen Strand entlang, bis Fischersbrunn. Der Brunnen bei Fischersbrunn ist voll intakt und wir tanken hier Frischwasser.

   
Fischer inmitten der Namib Fischen, wiegen, scannen, notieren und ab ins Wasser
   

Am Strand treffen wir auf Fischer. Im Minutentakt werden meist Brassen und Kabeljau geangelt, markiert und wieder frei gelassen. Bei Meobbay war früher ein funktionierendes Dorf. Schiffe legten vor der großen Bucht an. Menschen und Güter kamen in „Longboots“, die von liberianischen Kroo Seglern gesteuert wurden, zu diesem Fleck Erde.

   
Landungsboot Einmal auf festem Untergrund
   

Die rötlichen Dünen zur rechten Seite gewinnen an Höhe, die skurrile Gegend ist in Kombination mit dem Meer eine Arie an die Schönheit der Namib. Im Landesinneren, 10 Kilometer Luftlinie von der Küste entfernt, liegt der Geisterort Grillenberger.

   
Ochsenwagen mit verbreiterter Radfelge Holz hält hier länger als Eisen
   

Der Sand bedeckt die alten Relikte und andermal bläst der Wind sie wieder frei, aber auf lange Sicht verschwindet hier Deutsche Vergangenheit im Nichts.

Carlottenburg war die Waschanlage für Diamanten.

   
Diamantenwaschanlagen Shaks für die ehem. Arbeiter
   

Wie mag das damals hier zugegangen sein, zu den Hochzeiten des Diamantenschürfens? Unweit dieser Waschanlage befindet sich Holsatia, die einfachen Wohnbaracken der Arbeiter. Da wo Leben ist, ist auch Tod, ein Friedhof liegt am Fuß einer Düne, fast zu übersehen.

   
Walknochen Vom Wind frei gewehte Gräber
   

Das Dünenmeer nimmt uns wieder auf, der Landy fährt so hervorragend, daß über Funk die Bemerkung kommt: „Der Landrover fliegt ja über die Dünen, habt ihr ihn mit Red Bull betankt?“

   
Wieder in den Dünen mit Red Bull im Tank
   

Nach weiteren Kilometern hinauf und hinab öffnet sich der herrliche Ausblick auf die Conception Bay und die Edward Bohlen. Im Licht der sich nach Westen neigenden Sonne zaubert der Schattenwurf der Dünen mysteriöse Bilder vor unser Auge. Dieser, bis auf das letzte Sandkorn stimmigen, harmonischen Schönheit kann man sich nicht entziehen. Da der Wind heftig pfeift, suchen wir für die Nacht Schutz in der Leeseite einer großen Barchantdüne. Knapp 3 Kilometer sind es zum Meer. Von dort weht eine kühle Brise, wir drängen uns um das Feuer und warme Bekleidung ist angesagt.

 

WP 128 Grillenberger

WP 129 Ochsenwagen

WP 130 Holsazia

WP131 Camp 4 hinter der Düne nahe Schiffswrack

Tageskilometer 115

 

 

Freitag 20.02.2009

 

8.Reisetag 5.Tourtag

 

Camp 4 – Camp 5 über der Lagune von Sandwich Harbor.

 

Die Herstellung des ersten synthetischen Diamanten gelang 1953 dem Schweden Erik Lundblad. Wie das funktioniert, Diamanten selber machen? Das ist nicht einfach, aber man kann es einfach ausdrücken. So wie die Natur es vormacht, mit der Hochdrucktemperaturmethode.

 

Dünner, feuchter Küstennebel dringt in die Pan und verschleiert die gute Sicht auf die Bohlen.

   
Edward Bohlen voll eingesandet Das ehem. erste Postschiff auf der Afrikaroute
   

Der kalte Benguelastrom sorgt für eine Luftinversionslage, welche die Entstehung von Nebel begünstigt. Heini erklärt die Ereignisse um das Wrack: „Die Edward Bohlen wurde 1890 gebaut und lief bei dichtem Nebel auf eine Sandbank. Es wurden mehrere energische Versuche unternommen, das Schiff zu bergen, aber sie schlugen fehl. Irgendwann wird der Zahn der Zeit die Bohlen zersetzt haben, aber ihre Geschichten werden sich auch dann noch um sie ranken, wenn sie vom Horizont der Conception Bay schon längst verschwunden ist.“

Die Geschichte der gestrandeten Shawnee, ist weit weniger eindrucksvoll als die, welche wir von der gesunkenen Cawdor zu hören bekommen. Mit ihr liegen 1000 Flaschen bester Whisky auf dem Meeresboden. Ob sich da nicht mal ein Tauchgang lohnen würde?

Nur bei Ebbe ist der Abschnitt „Lange Wand“ zwischen steilen Dünen und wogenden Wellen gefahrlos zu passieren. Gegen Mittag nimmt der Wind erheblich zu, der Himmel wird milchig trübe.

 

In Formation das Dünenslipface hinunter

 

Das Dünenparadies Namib ist von einer atemberaubenden Schönheit. Sein grandioser Architekt und brillanter unermüdlicher Baumeister ist der rastlose Wind. Eben noch modelliert, reißt der Baumeister selber seine Kreation schon wieder nieder. Mag die Wüste auch dem Menschen lebensfeindlich sein, sie lebt durch den Wind auf ihre Art. Der Wind nimmt beständig zu und feiner Sand fliegt auf Augenhöhe. Über hohe Dünenrutschen nähern wir uns der Lagune von Sandwich Harbour und ein grandioser Blick von oben erschließt anschaulich, wie die Bucht im Zuge der Strandversetzung vom Atlantik abgeschnitten wird.

   
Richtung Sandwichharbour Am Sandwichharbour Vogelschutzgebiet
   

Verantwortlich ist wieder einmal der Benguelastrom, der stets mit nach Norden führt was sich ihm in die Bahn wirft, seien es Diamanten oder schlichter Sand. Fliegender Sand beherrscht das Camp über der Lagune. Das tut unserer guten Stimmung keinen Abbruch, denn es ist der letzte gemeinsame Abend. Am Himmel über uns erstrahlen die Sterne wie die Diamanten, deren Spuren wir die letzten Tage gefolgt sind.  

 

132 Beginn Vogelschutzgebiet Sandwich Harbour das Vogelparadies.

133 Camp 5

Tageskilometer 94

 

 

Samstag 21.02.2009

 

9.Reisetag  5.Tourtag

 

Diamanten schmücken nicht nur als phantastische Edelsteine gekrönte Häupter und schöne Frauen. Sie finden Verwertung in der Industrie als Schleif-, Bohr- und Schneidewerkzeuge. Durch Zusätze kann der Diamant leitfähig gemacht werden und dann Halbleiterfunktionen übernehmen. Als Diamantelektrode verwendet, dient der Diamant der industriellen Wasserbehandlung.

 

Ruhig liegt das Camp am Morgen im Dünenkessel, der heftige Sandsturm hat alle Spuren verwischt. Kein Lufthauch regt sich, das Wasser der Lagune ist auf den ersten Hundert Metern flach und warm. Hier sollen im Sommer rund 145 000 und im Winter etwa 55 000 Vögel leben. Ein Ornithologe wäre heute wohl enttäuscht, denn an diesem Morgen teilen sich gerade mal zwei stattliche Pelikane und ein paar dümpelnde Enten mit mir die große, fischreiche Badewanne. Während ich meine Schwimmübungen in Richtung Ufer vollziehe, klettert die Sonne über die Dünenkämme. Wie Arme einer Riesenkrake schickt sie ihre wärmenden Strahlen, begleitet von dunklen Schattenwürfen über die sandigen Hänge zum Camp.

Heini bereitet uns auf den Tag vor: „Der folgende Abschnitt ist bekannt für seinen besonders tiefen und weichen Sand. Die Dünen sind zum Teil sehr schwierig zu befahren und schon oft hat gerade dieser letzte Tag der Tour viele Probleme gebracht, den Autos und den Fahrern noch mal alles abgefordert.“

   
Weiter durch die Dünen wie an einer Perlenkette
   

Die Spannung steigt unwillkürlich beim Anblick der hohen Dünen. Wir steuern einen tiefen Dünenkessel an, der den Namen Landroverfriedhof trägt. Das kommt nicht von Ungefähr. Aber heute ist alles anders, und ein neuer Eintrag in das Geschichtsbuch des Landroverfriedhofes ist fällig.

   
Wir kommen von dort oben wo es keinen Eingang hat
   

Gegen Mittag erreichen wir den offiziellen Strand von Walfish Bay.

   
Alle verabschieden sich von der großen Tour Die Reifen werden wieder aufgepumpt
   

Am Beginn der Salzpiste werden die Pneus wieder aufgepumpt. Die Handys haben wieder Empfang, ihr Klingeln holt uns alle zurück in die Realität.

Nach dem Lunch in Walfisch Bay kommt der schmerzhafteste Teil der Reise, der Abschied von unseren Reisekameraden. Wir zerstreuen uns in alle Richtungen.

Nachdem wir mit Frischwasser und Diesel versorgt sind rollen wir auf der C 14 zum Vogelfederberg und campieren auf dem blank geschmirgelten Felsen. Das Reserverad kommt zurück auf das Dach, und die Kisten werden wieder eingeräumt.

   
Sandsturm nahe Walfishbay Vogelfederberg
   

Während ich so im Topf rühre, kreisen meine Gedanken um die letzten Tage und ich sehe im Geiste die Gesichter unserer Reisekameraden vor mir und höre uns zusammen lachen. Mehlschwalben zischen haarscharf an meinem Kopf vorbei, ein neugieriger schwarzer Käfer macht sich an meinen Zehennägeln zu schaffen. Wilde Bienen entdeckenden den Wassertropfen am Hahn. Sand sitzt in jeder Pore meines Körpers. Ich dusche ausgiebig und lege mich zum Trockenen auf den blanken warmen Granitstein, über mir tausend Sterne. Es ist sehr still hier, ich kann eine Nadel fallen hören. Oft trifft man Menschen und die Begegnung mit ihnen ist wie ein flüchtiges Inserat. Manche Zusammentreffen erinnern an eine Kurzgeschichte und sehr selten ist es, dass man jemanden trifft und die Begebenheit gleicht einem Roman. In meiner Erinnerung formieren sich die letzten sechs Tage zu einem großen, wundervollen Ganzen.

 

WP 134 Landroverfriedhof hier Tacho genullt

WP 135 Camp Vogelfederberg

Tageskilometer 197

 

 

Sonntag 22.02.2009

 

Vogelfederberg – Maltahöhe – Holoogriver

 

Am Morgen wandere ich um den Vogelfederberg herum und über den Grat zurück. Dabei scheuche ich einen jungen Schakal aus seinem Versteck.

Leichter Nieselregen fällt, doch während die Scheibenwischer noch ihre Arbeit verrichten, leuchtet hinter uns schon wieder die Sonne. Im Radio läuft die Sonntagsansprache. Der Pfarrer spricht davon, dass wir alle freundlich miteinander umgehen sollen und uns aus der Begierde der eigenen Wünsche lösen oder sie zumindest hinten anstellen sollen. Unweigerlich kommt mir wieder der Gedanke, wie gut wir es haben. Allein schon, dass wir diese Reise in die Vergangenheit unternehmen konnten, während anderswo, nicht nur in Afrika, Menschen unter schlechtesten Vorrausetzungen leben, nicht ausreichend zu essen und überhaupt keine Perspektiven haben.

   
Kuiseb- und Gaupriver sind abgegangen
   

Der Kuisebfluss ist abgegangen und braun wälzen sich die Wassermassen durch das Tal.

Hie und da geht über dem Land ein Schauer nieder, so wie nun auch über uns. Die Silhouette der umliegenden Hügel verschwimmt in einem milchigen Grau. Eine Affenhorde verzieht sich von der Straße als wir ankommen, was natürlich nicht ohne großes Geschrei vor sich geht. Ein Warran stellt sich einfach tot, mausetot, mit großen Augen schaut er in die Kamera.

   
Warran Da braut sich was zusammen!
   

Wir machen einen Abstecher nach Bethanien. Hier wurden die Kaufverträge von Heinrich Vogelsang für Adolf Lüderitz abgeschlossen. Der ganze Ort schmachtet unter einer Hitzeglocke, kein Lufthauch rührt sich. Wir sehnen uns zurück zum Fahrtwind.

Die Bemühungen in Goageb Diesel zu bekommen bleiben heute erfolglos, denn die Zapfsäule liegt trocken. Während wir rechnen wie weit der Diesel noch reicht, nähert sich Pferdegetrampel. Wie vom Teufel gejagt hetzt ein mit sechs Personen besetztes Gespann wild über die Piste. Pferderennen waren eine beliebte Unterhaltung in Lüderitz. Die beiden schäumenden Gäule, die hier vor dem klapprigen, schwankenden Karren hergepeitscht werden, hätten da wohl nichts ausgerichtet.

   
Schmeelenhaus in Bethanien Sternenhimmel bei langer Belichtung
   

Wir campieren ganz in der Nähe des Holoogflusses. Um den Stuhl in Richtung Sonnenuntergang auszurichten, schubse ich einen Stein zur Seite, ein Skorpion sucht eilig die Flucht.

 

WP 136 Camp

Tagesskilometer 758

 

 

Montag 21.02.2009

 

Holoog – Kapstadt

 

   
Gräber zweier Reitersoldaten Der Holoogfluss ist auch abgegangen
   

Der Morgen ist ruhig, nur Vögelzwitschern. Der Fishrivercanyon liegt unweit links von hier. Wir statten den Gräbern von Reiter Lichte und Reiter Lietz noch unseren Besuch ab und machen uns auf in Richtung Kapstadt. 905 Kilometer später, wie eine rot glühende Kugel, versinkt die Sonne im Atlantischen Ozean.

   
N7 Richtung Kapstadt Die rote Kugel versinkt am Horizont
   

Das kühne Abendrot verflüchtigt sich und kurze Zeit später zeigt sich der Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht. Die unendliche Energie und Weite des Alls, die ich bei Tag kaum wahrnehme, weil von Wolken verhangen oder weil so schön Blau, lässt sich nachts erahnen, wenn zigtausende Sterne, wie Diamanten hingeworfen auf schwarzem Samt über mir am Himmel funkeln. Der Sternenhimmel saugt den Blick an. Das ist der Moment wo ernsthafte Gedanken sich verlieren, Traum und Phantasie zu einer Symbiose schmelzen, die den Alltag raumgreifend aus dem Gehirn hinaus befördert. Was bleibt ist die freie, faszinierende Unendlichkeit des Denkens.

Denken darf man alles…

manches vermag man zu sprechen…

vieles meistert man nur schreibend…

anderes kann man nur fühlen…

einiges

muss man einfach tun…

immer wieder

tun.

 

WP 14 Ziel

Tageskilometer 905

 

So lange wie Diamanten Menschen verzaubern, so lange wird es Menschen geben, die nach ihnen suchen. Es wird neue Entdeckungen geben und neue Geschichten, die dann erzählt werden können (Olga Levinson) 

 

 

 

Roadbook Tour Lüderitz - Walfishbay

  

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Wpt

Breite

Länge

KM

Ort

Richtung

 

 

 

 

 

 

14

S 33° 50.161

O 18 ° 29.713

0

Sandpiper Crescent

Richt. N7

110

S 30° 38.954

O 18 ° 3.58 

622

Camp 01 nahe N7

 

111

S 29° 20.753

O 17 ° 46.857

 

Abzweig weiteres alternatives Camp

Nach rechts

112

S 29° 20.417

O 17 ° 47.462

 

Alternative Camp nahe Steinkopf

 

113

S 28° 14.087

O 17 ° 20.519

 

Abzweig zum Camp 02

Nach links

114

S 28° 14.126

O 17 ° 20.351

955

Camp 02 auf Felsenplatte im Orangefluß

 

 

 

 

1382

Camp Sharkbayisland in Lüderitz

 

116

S 26° 39.67

O 15 ° 25.959

 

Abzweig von der B4 

Nach Nord

117

S 26° 24.228

O 15 ° 33.681

 

Abzweig in den Sand

Nach links

118

S 25° 24.933

O 15 ° 10.921

1581

Camp 03, 1. Nacht in den Dünen

 

119

S 25° 23.603

O 15 ° 10.877

 

Bulldozer

 

120

S 25° 25.279

O 15 ° 5.417

 

Fordtruck "Suzie"

 

121

S 25° 7.949

O 14 ° 51.106

 

Silvia Hills

 

122

S 25° 6.816

O 14 ° 51.702

1650

Camp 04, 2. Nacht in den Dünen

 

123

S 25° 5.057

O 14 ° 53.603

 

Alternatives Camp mit WC

 

124

S 24° 52.716

O 14 ° 47.752

 

Treffen an die Küste

 

125

S 24° 51.155

O 14 ° 47.792

 

Unsere Badebucht

 

126

S 24° 43.18 

O 14 ° 44.553

1715

Camp 05, 3. Nacht in den Dünen

 

127

S 24° 38.852

O 14 ° 43.265

 

Fishersbrunn

 

128

S 24° 15.173

O 14 ° 37.152

 

Grillenberger

 

129

S 24° 13.384

O 14 ° 37.216

 

Ochsenwagen

 

130

S 24° 9.242

O 14 ° 36.98

 

Holsazia

 

131

S 24° 1.956

O 14 ° 29.385

1830

Camp 06, 4. Nacht in den Dünen

 

132

S 23° 32.443

O 14 ° 29.307

 

Beginn Vogelschutzgebiet Sandwichharbour

 

133

S 23° 23.353

O 14 ° 29.851

1924

Camp 07, 5. Nacht in den Dünen

 

134

S 23° 19.514

O 14 ° 30.419

 

Landroverfriedhof

 

135

S 23° 3.353

O 14 ° 59.231

2121

Camp 08 Vogelfederberg

 

136

S 27° 24.616

O 17 ° 56.414

2879

Camp 09 nähe Hologfluß

 

14

S 33° 50.161

O 18 ° 29.713

3784

Wieder zurück im Sandpiper Crescent

 

 

 

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