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Südafrika - Grenze Mosambik Mosambik Grenze Mosambik - Südarfika Waypoints
und
Routenbeschreibung


Vom Kap nach Mosambik

Sonnenfinsternis Mosambik 04.12.2002

 

Vom 15.Nov. - 09.Dez. 2002

 

Teilnehmer: Gabi Christa und Uwe Scharf

Unsere Tour blaue Linie / Unsere Tour auf Google Earth klicke bitte hier ...

 

Freitag, 15. November 2002

 

Nach einer Woche Verspätung, Uwe’s Vater geht es sehr schlecht, treten wir unsere Reise an. Ausgangspunkt ist wie so oft Parklands bei Kapstadt. Der Landy ist für unsere Safari vollständig bepackt. Nichts ist vergessen, alles sollte komplett sein. Diesmal erwartet uns ein vielleicht anderes Afrika. Nicht wieder die Trockenheit und Wärme der Wüste, der wir immer wieder hinterher fieberten. Diesmal wird uns die schwülwarme Feuchte des Indischen Ozeans mit all ihren Moskitos erwarten. Weiße Sandstrände, türkiesfarbenes und vor allem warmes Wasser wie in der Karibik soll es in Mosambik geben.

Gegen 9:30 Uhr brechen wir in Parklands nahe Kapstadt auf. 2 Wochen verbrachten wir bereits im an sich wunderschönen Frühling des Südlichen Afrikas. Die Temperaturen ließen allerdings zu wünschen übrig. Kaum ließ sich die Sonne sehen und uns auf einen schönen Frühlingstag am Kap hoffen, machte der starke South Eastern in punkto Temperaturen unsere Hoffnungen zunichte. Das Westerncape und speziell Kapstadt ist doch eher eine Zone mit einem mehr rauen mediterranen Seeklima.

   
Unser Zuhause in Parklands Zwischen Gordons- und Bettysbay
   

Ein letzter Blick auf den Tafelberg und die N1 Richtung Osten, vorbei an den Blech- und Holzverschlägen der Sattlers, welche hier im Stadtbereich Arbeit suchen. Wir können es nur bewundern, wie man auch diesem  Problemen des fehlenden Wohnraums versucht Herr zu werden. Immerhin werden die Hütten mit Strom beliefert. Hier und da entstehen kleine bunte Steinhäuser. Aber alles braucht so seine Zeit und es sind erst 8 Jahre seid der Apartheid vergangen.

Wir verlassen die N1 um über Gordonsbay weiter die Küste entlang der Falsebay zu fahren. Hier an der falschen Bucht soll das Wasser schon um die 5 Grad wärmer sein als auf der reinen Atlantikseite. Oft wird das Kap der Guten Hoffnung als Grenze zwischen den beiden Meeren Atlantik und Indischer Ozean angesehen. Was aber rein Geographisch nicht stimmt, denn der südlichste Punkt Afrikas stellt die Grenze beider Meere dar. Die Straße windet sich wunderschön die Küste entlang über Pringlebay und Bettisbay. Hoch kleben die bunten Häuser, zum Teil auf Stelzen, und sehr oft mit Riet gedeckten Dächern, an den Hängen der Berge. Annähernd alle mit Blick auf das Kap der Guten Hoffnung. Vorbei an Kleinmound mit dem sehr schön anschließenden Golfplatz, treffen wir in Hermanus ein. Unsere Hoffnung, dort Wale zu sehen erfüllt sich auf Anhieb. Von der Klippe aus können wir bestens die Southern Right Wales sehen. Sie bringen hier, in den Buchten, ihre Jungen zur Welt um sich dann Nov.-Dez. wieder mehr in den antarktischen Raum zurück zu ziehen. Auf der anderen Seite der Bucht, auf der Höhe von De Kelder, können wir wieder Wale entdecken und beobachten, wie sie ihre Fontainen hoch blasen. Einmal schraubt sich solch ein Ungetüm von Säuger komplett aus dem Wasser, um mit einem gewaltigen Platschen wieder dem Trägheitsgesetz entsprechend im Meer einzutauchen. Auf der Route begegnet uns gerade jetzt eine wunderschön blühende Fynbosflora. Vor allem blühen in unterschiedlichsten Farben die für Südafrika typischen Proteen. Kurz hinter Gansbai geht’s weiter an die Danger- und Kleinbay. Hier liegen die Boote im Hafen, die Interessierte aufs Meer hinausfahren um in geschützten Käfigen nach den Weißen Haien zu tauchen. Dieses Vergnügen ist für 80 Euro zu haben. Die Weiße Hai Population soll speziell hier als die Höchste Weltweit gelten. Wir holpern auf einer Gravelroute weiter ans schöne Kap von Agullas mit seinem Zweitältesten Leuchtturm von Südafrika. Eine wunderschöne Gegend mit den bunten Häusern des gleichnamigen Ortes. Wir beziehen dort auf einer Campside einen schönen Platz, jetzt auf der Indischen Ozeanseite.

 

Samstag, 16. November 2002

 

War der Abend noch schön Windstill, empfängt uns der Morgen, wie es sich für ein Kap gehört, mit einem stürmischen Wind. Bei Sonne und viel Wind erblicken wir nochmals den Leuchtturm des Cap Agulhas um dann die schöne Küstengegend in Richtung Norden zu verlassen.

   
Geographische Grenze Indischer Ozean und Atlantik Leuchtturm von Cape Agulhas
   

Über abgeerntete Getreidefelder treffen wir auf den Hauptort Bredasdorp. Hier befindet sich ein riesiger Getreidespeicher, der jetzt Randvoll gefüllt sein dürfte, da die Getreideernte hier am Kap bereits im Frühjahr erfolgt.

   
Getreidesilos Getreidefeld
   

Immer wieder ist es eine Augenweide die lilablühenden Jakarandaalleen zu durchfahren. Ein Südafrikaner gab uns den Tip, wir sollen doch das Flussdelta des Breerivers anfahren. Dort sei ein von Deutschen geführtes Gasthaus. Diese Flussmündung schließt sich an das De Hoop Natur Reserve an. Kurz vor dem Cape Infanta treffen wir auf das Southwind Gasthouse S34°24.380, N20°48,589, welches von Carmen und Holmer Gaiser geführt wird. Sie erzählen uns, dass sie bereits 20 Jahre hier in Südafrika leben. Anfangs in Stellenbosch und Franschhoeck mit Farmbetrieb, haben sie neben anderen Gründen, auch wegen der Kriminalität, die Einsamkeit am Cape Infanta gesucht und auch gefunden. Ihre Tochter war auf der Deutschen Schule in Kapstadt. Für 1 Jahr beträgt das Schulgeld 40.000 Rand. Für den Durchschnittsverdienenden Südafrikaner normalerweise nicht finanzierbar.

Wer gerne Fischen geht, dem können wir dieses Gasthaus nur wärmstens empfehlen. Kabeljau, Seehecht, Rochen, um nur einige zu nennen, ja sogar Wale und Robben, halten sich in dem im Delta des ungefähr 500 Meter breiten Flussbettes auf. Für Wind- oder Kitesurfer sollte bei Südostwind, der auch hier oft vorherrscht, das Delta bestens geeignet sein. Gegenüber erblicken wir den Ort Witesand. Wir jedenfalls fahren nach einem freundschaftlichen Empfang zurück um bei Malgas über eine handbetriebene Fähre den Breefluß zu überqueren. Mühsam wird von 3 Afrikanern die Fähre auf die andere Seite gezogen.

   
Cape Infanta Fähre Breeriver
   

Dann rütteln wir weiter über die Gravelroute in der Hoffnung irgendwo einen windgeschützten Platz zu finden. Fehlanzeige! Der Westwind peitscht über die offenen Flächen ungebremst über das Land. Hier voll dem Wind ausgesetzt zu sein ist weiß Gott kein Spaß. Also erreichen wir gegen 6.00 Uhr die N1 und fahren dort in Heidelberg eine Campside an um im Schutze von Hütten unseren einigermaßen windgeschützten Platz zu beziehen.

 

Sonntag, 17. November 2002

 

Die Nacht war leider doch nicht so ruhig. Spät am Abend zerreißt ein Knall die Stille und wir werden sehr hellhörig. Wie wir am Morgen erfahren, soll es nur ein Feuerwerkskörper gewesen sein. Um 9.30 Uhr starten wir um über die N2 nach Mosselbay zu fahren. Unterwegs begegnet uns der Personenzug welcher von 2 Dieselloks gezogen wird. Langsam rollt er so auf einer Schmalspur in Richtung Kapstadt dahin und windet sich über Brücken und in die Berge gefräste Schluchten. Da kommt dann schon fast Wildwestromantik auf. Dann überqueren wir auf einer Betonbrücke das Flussbett des Gouritzrivers. Das Flussbett überspannen auch die stählerne Eisenbahn- und die alte Fahrbahnbrücke. Auf der alten Fahrbahnbrücke kann der, der viel Mut hat für 120 Rand sich in die Tiefe stürzen. Bungiejumping ist aber nichts für uns. Von Mosselbay sind wir positiv beeindruckt. Am Ortsrand liegt eine Raffinerie, es wird wohl vor Muschelbucht Erdöl und Gas gefördert. Der Ortskern von Mosselbay liegt wunderschön auf einem ins Meer hinausragenden Berg. Die Küste lädt mit all ihren Strandpromenaden zum Verweilen ein. Dann erblicken wir in Mosselbay eine große Anzahl Dampflokomotiven. Schließlich verlassen wir die Küste um über den Robinsonpass nach Outshorn zu fahren.

   
Brücken über Gouritzriver Showfarm Outshorn
   

Outshorn könnte man als die Hauptstadt der Straußenzucht beschreiben. 98 % der Strauße Weltweit werden in Südafrika gezüchtet. Wir besuchen eine Farm. Alles wird gut erklärt und Show muss hier auch noch sein. Wer will darf mit den Straußen reiten und ein Jockeyturnier wird auch noch geboten.

 

Montag, 18. November 2002

 

Nach einer kleinen Shoppingtour in dem beschaulichen Städtchen mit seinen groß angelegten Straßenzügen und den schmucken Gärten kehren wir zum Campingplatz zurück um das kühle Nass des Pools in der Hitze der Klein Karroo zu genießen. Schließlich brechen wir gegen 11.30 Uhr auf. Die Klein Karroo ist eine Halbwüste und vorzüglich für die Straußenzucht geeignet. Überall befinden sich auf den eingezäunten Geländen Strauße. An einem Rastplatz haben wir so richtig Spaß mit den Vögeln mit den langen Hälsen. Sie versuchen immer nach irgend etwas zu schnappen. Bloß nicht die Kamera loslassen während ein Straußenweibchen am Monitor zerrt.

   
Vorsicht vor nervösen Vögeln
   

Kurz bevor wir über die N12 den Outeniqua Pass überqueren, durchfahren wir ein fruchtbares Tal. Sahen wir kurz vorher noch Strauße in einer Halbwüste, durchfahren wir jetzt Hopfenfelder. Und wer meint, dass die Südafrikaner doch eher was vom Wein, aber doch nicht vom Bier verstehen, der sollte wissen dass die SAB die zweitgrößte Brauerei nach Anheuser Busch Weltweit ist. In George suchen wir den Bahnhof auf, um eine der alten Dampfloks zu sehen. Mit viel Zischen und Dampfen verlässt soeben ein Zug den Bahnsteig in Richtung Knysna. Wir sind wieder einmal überwältigt, was die Südafrikaner für die Touristen auf die Beine stellen. George hat sicherlich nicht die Annehmlichkeiten zu bieten, die der Großteil der Touristen sucht. Man möchte aber auch einen Teil des Kuchens abhaben. Eine Touristenattraktion ist zweifelsohne eine Fahrt mit der Outeniqua Choo-Tjou Schmalspur Dampfeisenbahn von Knysna nach George und zurück. Aber in George verlaufen sich nicht all zu viele Touristen. Also fährt kurzerhand die Bahn in das Bahnhofmuseum ein und dort bekommen die Touristen all die Annehmlichkeiten geboten wie sie es sonst an Waterfronts und Einkaufmalls zu bieten bekommen. Wir setzen unsere Fahrt zur Küste hin fort. Es ist fantastisch wenn man entlang auf der Garden Route bei Wilderness auf die Küste trifft. In der Ferne sehen wir viel Rauch und können und nochmals daran erfreuen, als das dampfende Ungetüm mit viel Pfeifen und Zischen an uns vorbeifährt. Kurz vor Knysna fahren wir den Gaukamariver entlang bis an die Küste, wo wir am Buffalopoint eine traumhafte Campside finden, mit Blick auf Brenton und dem Head, wo die Lagune von Knysna mit dem Meer verbunden ist.

            

Dienstag, 19. November 2002

 

Vom Buffalocamp geht’s wieder den Gaukamariver entlang zurück, bis auf die N2. Schließlich treffen wir auf die Lagune von Knysna. Knysna ist einer der beliebtesten Hauptferienorte in Südafrika. Der Ort ist zauberhaft gelegen an der Lagune, die mit dem Meer verbunden ist. In Knysna gibt es alles was das Touristenherz begehrt. Eine Waterfront natürlich auch, von der jener schon vorher erwähnte Zug nach George abfährt. Noch ein kurzer Blick zum schroff aufragenden Head, der die Lagune mit dem Meer verbindet. Wie ein steinerner Wächter trotzt er den anbrandenden Wellen. Uns führt die Fahrt weiter durch große mit Kiefern aufgeforstete Wälder. Hier und da riesige Bäume die zu den Eukalyptus gehören. Stink- und Yellowwood sind die größten Exemplare. In Plettenbergbay besuchen wir Klaus und Jutta, die vor 2 Jahren ein wunderschönes Anwesen, hoch gelegen über Plettenberg erworben haben. Wir sind überwältigt. Auch Horst und Edda, sie leben hier schon seit 30 Jahren, lernen wir kennen. So erfährt man wieder das ein oder andere über die momentane Situation in Südafrika. Immer wieder hört man von der Unzufriedenheit der Weisen Südafrikaner. Seit Beendigung der Apartheid werden Schwarze Arbeitskräfte dem Weisen vorgezogen, was das Gesetz vorschreibt. Sicherlich sind das die Folgen der Apartheid die jetzt die vorher Privilegierten auszubaden haben. Die Unzufriedenheit der weißen Bevölkerung führt auch dazu, dass viele nach Kanada, USA, England, Irland, Australien oder Neuseeland auswandern. So wandern leider auch hoch qualifizierte Kräfte aus dem Land ab, die das Land notwendig braucht.

   
Bungeejumping aus 216 Meter Höhe Jeffreysbay
   

Wir wollen auch noch ein paar Kilometer machen und setzen unsere Fahrt von Plettenbergbay, was auch eine wunderschöne Lage hat, fort. Es geht entlang des Tsitsikama Nationalparks. Immer wieder führen Brücken über die Flüsse, welche sich tiefe Schluchten gegraben haben und aus den Tsitsikamabergen kommen. An einer Brücke übt man den freien Fall aus 216 Metern Höhe an einem Gummiseil. Bungeejumping soll wohl von einem primitiven Eingeborenenstamm erfunden worden sein. Wir jedenfalls sind zu keinen Heldentaten bereit. Auf Höhe des Tsitsikamagebietes überfahren wir auch die Grenze vom Westerncape zum Easterncape. Irgendwann nimmt der Wald ab und die Straße führt mehr ins Landesinnere. Eine etwas monotone Strecke. Wir biegen bei Humansdorp wieder in Richtung Jeffreysbay zur Küste hin ab in der Hoffnung ein paar Wellenreiter an dem wohl besten Surfspott mit Linkswelle zu sehen. Ein schöner Campingplatz mit freier Aussicht aufs Meer, aber leider kein hoher Swell und keine Surfer. Vielleicht haben wir morgen früh noch etwas Glück. 

 

Mittwoch, 20. November 2002

 

Gleich nach dem Sonnenaufgang am Morgen bekommen wir dann doch noch ein paar Ritte auf den Wellen von den Surfern geboten. Die Welle läuft im 45° Winkel auf den Strand zu. So fängt der Bereich, der dem Strand am nächsten ist zuerst an zu brechen. Im Falle Jeffreysbay bricht die Welle somit von rechts nach links. Daher der Ausspruch von der besten Linkswelle. Wir sitzen am Strand und beobachten die Surfer wie sie am Strand entlang die Wellen abreiten. Später kommt dann starker Wind auf. Wir gehen in die Quicksilver- und Billabongshops noch Kleidung einkaufen. Dann bedeckt sich der Himmel zusehends und der Wind nimmt an Heftigkeit zu. Der Himmel sieht nach Regen aus. Ein guter Zeitpunkt zum Weiterfahren entlang der Sunshinecoast. Port Elisabeth, oder wie die Südafrikaner ganz einfach sagen PE ist das Detroit von Südafrika. Eine Reihe von Autohersteller haben hier Fertigungen laufen. Der größte Arbeitgeber ist hier VW in Uitenhagen. PE ist die fünftgrößte Stadt mit dem drittgrößten Hafen in Südafrika. Wir beschränken uns darauf lediglich durch die Stadt zu fahren. Den Wagen wollen wir hier nicht abstellen, da die Kriminalitätsrate wie in den meisten Städten sehr hoch ist. Irgendwie erinnert uns PE vom treiben der Menschen her stark an Kapstadt. Wir fahren weiter nach Grahamstown, dem Städtchen der viele Kirchen. An die 40 Gotteshäuser gibt es hier, zudem hat die Anglikanische Kirche ihren Bischofssitz hier. Ganze Häuserzeilen präsentieren sich im Viktorianischen Stiel. Ein Aufenthalt in Grahamstown lohnt sich in jedem Fall. In diesem Gebiet stießen Anfang des 19. Jahrhunderts die Buren, welche von den Engländern aus der Kapregion verjagt wurden mit den Xhosas, welche aus Ostafrika nach dem Süden strebten, aufeinander und es kam zu den so genannten blutigen Kaffernkriegen. Die Weiterfahrt durch das ehemaligen Homeland der Ciskei führt uns über Hügel und nochmals Hügel, der höchste Punkt, den wir überfahren liegt auf 853 Meter über Meer. Das Land ist zum Großteil unbewirtschaftet und mit Sukkulentenwäldern übersäht. Hier und da ein Dorf mit Rundhütten. King William Town gehörte schon immer zur Kapprovinz und ist heute der Hauptort in der Region. East London ist die einzige bedeutende Hafenstadt, deren Hafen an einem Fluss, dem Buffaloriver, liegt. East London, welches in Konkurrenz zu Durban und PE steht, hat etwas an Bedeutung verloren, da es durch die beiden Homelandes Ciskei und Transkei abgeschlossen ist. Trotzdem produzieren auch hier eine Reihe von Autoherstellern, unter anderem Daimler Benz. Wir sind froh einen Campingplatz an dem Gonubie Mouth zu finden. Ein schöner Platz direkt an der Flussmündung des Flusses Gonubie zum Meer.              

 

Donnerstag, 21. November 2002

 

Heute steht uns eine längere Strecke bevor, wir wollen die ehemalige Transkei bei Tageslicht durchfahren. Schnell haben wir die schönen Vorstadtbezirke von East London verlassen und durchfahren ein völlig anderes Südafrika, als wir es vom Westerncape gewohnt waren. Die ehemalige Transkei besteht im Grunde aus einer riesigen Streusiedlung. Meistens sind es Rundhütten, aber in den besseren Gegenden besteht ein Gehöft aus zwei Rundhütten mit einem Längsbau dazwischen. Hier und da gibt es auch schon Strom und Telefon. Die Khosas, welche die Bevölkerungsmehrheit in Südafrika stellen und hier leben, dürften zum größten Teil Selbstversorger sein. Zu Zeiten der Apartheid waren diese Homelands nicht in der Lage selbst zu existieren. Daran dürfte sich auch bis heute nichts geändert haben. Die 560 Kilometer des heutigen Tages, führen einen  Hügel hoch und wieder runter und wieder hoch und wieder runter. Das zieht sich den ganzen Tag so hin. Zäune gibt es kaum und die Kühe, Schafe und Ziegen grasen an der Straße. Die Landschaft verändert sich über Stunden kaum, abgeerntete Äcker und abgeweidete Felder am Beginn des Frühjahrs prägen das Bild. Die Arbeit wird meist von Hand und mit Ochsengespannen verrichtet.

   
Khosas bieten Ihre Waren an Khosas auf beim Transport
   

Diese Arbeit ist kein Zuckerlecken und so verwundert es auch nicht, dass es einen Großteil der Khosas in die Städte des Westerncapes zieht. Dort im vermeintlich gelobten Land entstehen dann, in der Hoffnung auf bessere Zeiten, Wellblechbehausungen. Die Wahrscheinlichkeit, aus diesen Gettos heraus das große Glück zu machen ist eher gering. Bewundernswert sind die unermüdliche Energie und die Demut, mit der dieses Volk an die Aufgabe herantritt, den neuen Weg in die Zukunft, acht Jahre nach dem Ende der Apartheid, zu gehen. Gewisse Bevölkerungsschichten befürchten, dass Südafrika den gleichen Weg wie Simbabwe unter Mugabe gehen könnte. In der Hauptstadt der ehemaligen Transkei Umtata, wo auch Nelson Mandela geboren ist, sieht man nur schwarze Gesichter. Die Eindrücke in den Dörfern und der Stadt bleiben sich gleich. Das Jahrmarktähnliche quirlige Treiben allerorts auf der Straße ähnelt sehr dem, wie wir es in Schwarzafrika erlebt haben. In den größeren Orten gibt es einen Bottlestore und verschiedene Supermärkte. Sogar einige der bekannten Schnellimbissketten haben sich hier nieder gelassen. Die Straße windet sich immer wieder auf weit über 1.000 Meter Höhe auf dem einen Höhenrücken rauf, dann wieder runter um dann den einen oder anderen Fluss zu überqueren. Das Land ist wunderschön grün und bildet einen schönen Kontrast zu dem Rot der Erde. Ab und an stehen kleine Wälder an den Hügelflanken. Mit geradem Rücken tragen Frauen und Mädchen die schweren bis zu drei Meter langen Holzbündel über viele Kilometer weit auf dem Kopf. In Brooks Nek biegen wir nach Port Edwards ab. Auch auf diesem Straßenstück lässt es sich gut fahren. Zu gut, denn wir rasen in eine Geschwindigkeitskontrolle und das zu schnell. Man zeigt uns die Gebührenverordnung und das soll 200 Rand machen. Uwe sage er benötigt keine Quittung und überhaupt auf unseren gesamten 22.000 Kilometern aus unserer Afrikadurchquerung sind wir in keine einzige Geschwindigkeitsüberwachung geraten. Schließlich findet sich die Einigung bei 40 Rand ohne Beleg. Wir nähern uns der Küste und verlassen die 1000 Meter Höhengrenze. In diesen tieferen Regionen werden auf großen Flächen Zuckerrohr angebaut. Auf einigen Feldern wird in mühseliger Arbeit mit der Machete geerntet. Andere Felder werden mit Mähdreschern abgeerntet. Kurz vor Port Edward müssen wir noch den Fluss Mtamvuna überqueren. Eine große stattliche Brücke bringt uns in eine neue Provinz. Hier noch Eastern Cape, dort Kwazulu – Natal. Hier noch Rundhütten, dort schönste Ferienanlagen. Unübersehbar ist die Grenze zwischen dem ehem. Homeland und den weißen Ferienregionen. Natürlich gibt es auch in KwaZulu – Natal Rundhütten, schließlich bewahren die Zulus auch ihre Traditionen. Wir sind froh nach 562 Tageskilometern kurz hinter Port Edwards inmitten einer schönen Anlage einen Stellplatz an der Hibiskuscoast zu finden. Die Plätze liegen bei einem Hotelareal an der Lagune bei der Flussmündung. Am Abend bläst ein recht starker Wind.                  

 

Freitag, 22. November 2002

 

Eine schlimme Nacht. Das ohrenbetäubende Gedröhne der Brandung blieb uns erspart, befindet sich die Campsite bei Port Edward etwas zurückgesetzt an einer Lagune. Die Nacht wurde dann doch noch etwas unruhig, machten uns all die Moskitos, die nach dem Einschlafen des Windes auftauchten zu schaffen. Wieder mal eine neue Erfahrung. Das Zelt war völlig verschlossen und trotzdem sind diese verdammten Biester durch die Moskitonetze gekrochen. So hieß es für heute erst einmal das Zelt mit entsprechenden Netzen kleinerer Maschen nachzurüsten. Bei Micas erstehen wir Moskitonetze. Auch benötigt Uwe noch eine Cleaningkasette für den Camcorder. Kassetten gibt es aber keine zum reinigen. Vielleicht werden wir morgen in Durban fündig. Die Küste ist völlig grün. Vorwiegend baut man hier Bananen und Zuckerrohr an.

   
Zuckerrohrplantage Zuckerrohrtransport
   

Immer wieder überqueren wir Flüsse deren Mündungen schöne Lagunen am Meer ergeben. Wenn man sich überlegt, dass wir uns hier außerhalb der Saison bewegen, sei jedem davon abgeraten, hier in der Hauptsaison durch zu fahren. Es ist Freitag, und je näher wir in Richtung Durban kommen, desto voller wird es. Der Südostwind wird von Stunde zu Stunde immer stärker. Es wird immer dunstiger. Und am Spätnachmittag hat es sich dann vollends bedeckt. Sollte es die Nacht noch anfangen zu Regnen, würde uns dies nicht wundern. In Kelso finden wir einen schönen schattigen und windgeschützten Platz auf einer Campsite mit Meerblick,  wo wir dann in aller Ruhe unsere Moskitonetze einnähen können. Der Platz ist mit einem Restaurant, Spielzimmer, TV und einem schönen Pool ausgestattet.      

 

Samstag, 23. November 2002

 

Am Morgen ist es bedeckt, was sich den gesamten Tag nicht mehr ändern sollte.

Immer mehr sehen wir auf dem Weg nach Norden Zuckerrohrplantagen. Auch begegnen uns immer wieder LKWs mit den abgeernteten Zuckerrohren die dann in den Zuckerrohrfabriken verarbeitet werden. Man entdeckt die Fabriken am besten an den rauchenden Schornsteinen. Der Übergang vom Land in die Stadt gestaltet sich abrupt. 20 KM vor Durban noch Rundhütten, dann die für Afrikanische Verhältnisse moderne Stadt mit all ihren Hochhäusern. Die im Führer erwähnten Slams, die quasi einen Ring um die Stadt legen, sehen wir nicht. Durban ist mit 1 Mio. Einwohner die drittgrößte Stadt in Südafrika. Der Anteil der Inder beträgt hier um die 50 % und auch ca. 200.000 Weiße leben hier. Die Stadt selber hat einen schönen Sandstrand. So verwundert es nicht, dass ein reges Treiben an der Strandpromenade herrscht. Würde heute die Sonne scheinen, man könnte auch meinen sich am Miami-Beach oder an der Cobacabana zu befinden, reiht sich doch an der Strandpromenade ein Hochhaus an das andere.

   
Skyline von Durban Rohrzucker wird verladen
   

Durban hat bedingt durch den Indischen Ozean das ganze Jahr über Badesaison. Wir fahren raus zur Waterfront von wo man einen Einblick auf eine der Hafeneinfahrten hat. Durban hat bedingt durch eine vorgelagerte Insel einen natürlichen Hafen. Von der Waterfront, wir sind sehr von der aus Kapstadt verwöhnt, sind wir enttäuscht. Wir durchfahren dann noch den Hafen und können die Terminals für Kohle, Rohöl, Container und Zucker erblicken. Wir sind über die Größe der Zuckerlagerhallen erstaunt und können sehen wie der Zucker auf einen Frachter verladen wird. Dann nochmals quer durch die City und über die blaue Lagune verlassen wir die Stadt. Auch jetzt begegnen uns wieder riesige mit Zuckerrohr angebaute Flächen. Dann wieder hier und da eine Zuckerrohrfabrik. Richardsbay lassen wir links liegen, soll es sich doch nur um eine reine Hafenstadt handeln. In der Ferne kann ich ein Aluminiumwerk erkennen. Die Eintönigkeit der Zuckerohrfelder wechselt über, zu einer großen Monokultur mit Nutzholz rechts und links der Straße. Die Bäume, es handelt sich um eine Eukalyptusart namens Gumtree, stehen immer in Reih und Glied. Alle Bäume haben einen geraden Stamm und ragen sehr weit in die Höhe. Wenig später treffen wir dann wieder auf ein gerodetes Feld, diese werden dann abgefackelt, wahrscheinlich damit die Baumstümpfe keine Triebe mehr geben. Woanders sieht man schon wieder Neuanpflanzungen und dazwischen noch die alten abgefackelten Baumstümpfe.

   
Die Baumstämme werden alle gleich in 2 Meterstücke geschnitten. Äste fallen fast keine an. Verladen wird das ganze auf die Bahn oder auf LKWs, welche uns permanent begegnen. Wir sind uns noch nicht im klaren, ob das Holz als solches genutzt wird oder ob es alles in einer Papierfabrik landet. Wir jedenfalls landeten dann in St. Lucia, welches einen schönen Naturpark mit dem größten gleichnamigen Süßwassersee in Südafrika hat.
Künstlicher Wald  
   

Ein schönes Vogelparadies mit herrlicher Küste. Auf der Suche nach einer Campside treffen wir auf Schilder die vor Hypos und Krokodielen warnen. Später fängt es noch an zu regnen und wir stellen fest, das ein festes Dach über dem Kopf billiger sein kann als eine Campside. Das Abendessen nehmen wir im nahe gelegenen Restaurant zu uns und werden Beobachter einer Südafrikanischen Hochzeitsfeier. Fröhlich und lustig wird gefeiert und zu vorgerückter Stunde tritt noch eine Gruppe Zulutänzer auf.            

 

Sonntag, 24. November 2002

 

Die Nacht war sehr windig, regnerisch und kalt. Wir sind froh in einem Zimmer übernachtet zu haben. An einem Informationscenter erfahren wir noch wo das vor 3 Monaten gestrandete Schiff liegt und dass es noch immer Öl verliert. Die Nutzholzwälder gehören privaten Investoren und das gesamte Holz landet in einer Papierfabrik. Wir fahren nochmals zur Mündung der Lagune raus. Die Mündung ist zur Zeit mit Sand verschlossen. Wahrscheinlich wird sich der Fluss erst wieder nach stärkeren Regenfällen einen Zugang zum Meer schaffen. Er regnet immer noch und wir beschließen den St. Lucia Nationalpark links liegen zu lassen. Auf der Weiterfahrt trocknet die Straße etwas ab und wir beschließen spontan doch noch den Hluhluwe-Umfolozi Park zu besuchen. Hier können wir sehen: Impalas, Wasserböcke, Zebras, Giraffen, Gnus, Krokodil, Elefant, Nashörner, Wasserbüffel und einen Pillendreher. Da wir Beide zuvor noch nie Nasshörner erlebt haben, sind wir über die große Anzahl der Breitmaulnasshörner erstaunt, die es hier zu sehen gibt.

   
Breitmaulnashörner Wasserbüffel
   

Die Landschaft ist trocken, hügelig und verbuscht. Nach der Besichtigung fahren wir durch das nördliche Gate wieder aus dem Park und sind froh nahe der Falsebay eine Hütte mieten zu können. Es ist immer noch recht frisch und ein starker Wind geht. Der Parkeingang zur Campsite welche wir anfahren wollten hatte leider schon zu früh geschlossen. Also Hütte ist untertrieben. Es ist ein hübsches kleines Chalet in der Waterpan Haven Kwamanzi Lodge. Es ist bereits stockfinster als wir hier eintrudeln und es gibt auch hier wegen Wasser im System nur in wenigen Räumen Licht. Wir kochen auf der kleinen Terrasse und freuen uns an dem kleinen ordentlichen Zuhause.

 

Montag, 25. November 2002

 

Am Morgen unterhalten wir uns noch Silvia. Sie ist Schweizerin und Eigentümerin der Kwananzi Lodge. Sie hat den Sprung gewagt und hat die Schweiz vor 3 Jahren, ihren Mann und Haus verlassen. Mittlerweile kann sich das sehen lassen was sie hier geschaffen hat. Man kann sich schon gut vorstellen, wie das Areal zugewachsen sein dürfte, als sie es vor 3 Jahren erworben hat. Sie versucht die Touristen mit dem mittleren und niedrigeren Budget zu bedienen. So gibt es dort Hütten mit Einzel- und Gemeinschaftsunterkünften. Eine Campside für Overlander ist auch geplant. Wir erfahren von ihr, dass hier auch viel Ananas angebaut wird. Der Ananas wird so befruchtet, dass man ihn das ganze Jahr über ernten kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Zuckerrohr. Und bei den Gumtreeplantagen soll es sich tatsächlich um geklonte Bäume handeln die als Bauholz wie für Papier ihre Verwendung finden. Wir fahren weiter über die N2, die ja in Kapstadt beginnt, nach Osten. Kurz vor dem Pongolapoort Dam, der bis nach Swasiland hereinreicht biegen wir Richtung Kosi Bay ab.

   
Maputoland / Südafrika Staumauer Pongolapoort Dam
   

Die Landschaft hier mach zur unserer Verwunderung einen recht trockenen Eindruck durchsetzt mit Fieberakazien und anderem Dornbuschsträuchern. Unterhalb des Ndumu- und Tembe Elephant Reserves, die beide an Mosambik grenzen fahren wir nach Osten. Auch hier auf der Südafrikanischen Seite die noch zu Kwazulu Natal gehört spricht man bereits von Maputoland. Die Gegend macht doch eher den Eindruck, dass sie von Südafrika vergessen worden ist. An der Grenze geht alles reibungslos von statten. Wehe dem, der hier mit einem 2 x 4 betriebenen Fahrzeug ankommt. Auf bestem Asphalt fährt man den Grenzposten an. Hat man ihn durchfahren hört die Straße abrupt auf und es geht nur noch auf tiefsandigen Wegen weiter. Also ein bisschen Luft aus den Reifen und alles ist kein Problem. Die Gegend ist eine Marschlandschaft und durchwegs von Dünen durchsetzt. Den einen Hügel rauf, den anderen runter und nach nur 10 km sind wir in Punto do Ouro, der Goldküste, angelangt. Goldküste obwohl hier niemals ein Körnchen Gold gefunden wurde. Ein recht starker Westwind geht und ein hoher Swell mit links brechenden Wellen läuft der Küste entlang. Der Wind ist hier leicht abgedeckt und somit das Gebiet bei Süd-Westwind für Wind- und Kitesurfer ungeeignet. Bei Nord-Ost sollte es sich hier aber um einen Topspot handeln, hat es doch darüber hinaus nur allerfeinsten Sandstrand mit einem tiefer liegenden Riff.              

 

Dienstag, 26. November 2002

 

Einen Tag relaxen am Punto do Ouro. Es geht wie gestern immer noch ein Süd-West-Wind. Uwe versucht es am Nachmittag mal mit dem Kite aber es ist viel zu böig. Sehr beliebt ist der Ort auch bei Tauchern. Man fährt mit dem Boot einer Tauchschule ca. 1 km raus an eines der Riffe um diese in bis zu 15 Metern Tiefe zu bewundern. Das Meer soll wohl so ziemlich alles an Meeresungeheuern wie Walhaie, Rochen, Weiße Haie, Schwertfische, Hammerhaie etc. zu bieten haben. Der Ort ist gerade dabei sich wieder zu entwickeln. In Mosambik ist vor 5 Jahren ein 20 Jahre andauernder Krieg zu Ende gegangen. 20 Jahre Bürgerkrieg bedeutete für die Bevölkerung 20 Jahre nacktes überleben. So verwundert es auch nicht, dass Mosambik als das ärmste Land Weltweit galt. Diesen Verfall kann man am Ort gut sehen. Überall zerfallene oder nicht zu Ende gebrachte Bausubstanz. Man kann sich vorstellen, dass es sich um Häuser von Portugiesen handelte, die nach der Unabhängigkeit fast ausnahmslos fluchtartig das Land verließen. Mit viel Elan versuchen jetzt die Mosambikaner zumindest am Punta do Ouro sich wieder eine Existenz aufzubauen. Es liegt aber noch vieles im Argen. Keine Straßen und kein Strom. Die wenigen Annehmlichkeiten hier haben alle die Südafrikaner zu ihrem Wohlergehen mitgebracht.   

 

Mittwoch, 27. November 2002

 

Der Wind weht nicht wie erhofft aus Nord – Ost, sondern es ist so ziemlich Windstill. Also beschließen wir diese Traumbucht zu verlassen. Auf sandigen Pfaden geht es Hügel auf und Hügel ab, vorbei an den weiteren Meeresbuchten Malongani und Malami weiter nahe der Küste entlang. Malami hat aber keine Campside. Hierher soll die zahlungskräftigere Kundschaft kommen. Eine Nacht im Chalet, Swimmingpool und drei Mahlzeiten inklusive 600 Rand pro Person. Mit Ausnahme einiger Rundhütten sind es menschenleere Gegenden die wir durchfahren. Es handelt sich um eine Sumpf- und Graslandschaft. Hier und da sind dann wieder Seen und Gumtreewälder. Die Buchten sind zum größten Teil von Südafrikanern für Südafrikaner erschlossen.

   
Maputoland / Mosambik NP und wo sind die Tiere?
   

Wir jedenfalls fahren in den Reserva de Maputo ein, in der Hoffnung dort ein paar Tiere und eine schöne Landschaft zu sehen. Die Landschaft ist in der Tat wunderschön aber an Tieren bekommen wir fast nichts zu sehen. Einige Meerkatzen, verschiedene Wasservögel und eine Gazellenart kreuzen unseren Weg. Die Tiere hier sind sehr scheu, wurden sie doch während der Bürgerkriegszeit schonungslos gejagt. Viele Arten wurden ausgerottet.  Der Weg dort im Park hinunter zur Küste ist in einem fürchterlich miserablen Zustand. Eine Stromleitung wird gebaut, sie führt unglücklicherweise mitten durch den Park. Die Arbeiten, Materialtransport uns so weiter werden mit schweren  LKWs verrichtet. So ist es mit dem Geländewagen schwierig sich auch in den ausgefahrenen, tiefsandigen Spuren der LKWs zurecht zu finden. Von der Campside an der Küste werden wir dann zu allem Übel noch enttäuscht. Sehr ungepflegt und mitten im Busch.        

 

Donnerstag, 28. November 2002

 

Den ganzen rumpeligen Weg zurück. Mehr Tiere als gestern gibt es wieder nicht zu sehen. Auf halben Weg dann Elefantenspuren und ein geknickter Baum der halb in den Weg hineinreicht. Später dann wieder Elefantenspuren und der Weg ist vollends durch einen umgedrückten Baum versperrt.

   
Tiefe Fahrspuren von LKWs Wo geht's hier durch?
   

Der Elefant hat Losung hinterlassen, wir sind erstaunt, wie viel Sand und grobe Äste sich in der Losung befinden. Schließlich finden wir doch eine Lücke am Baum vorbei. Wieder einmal wird uns klar, dass Buschcamping mitten oder nahe von Parks ein wirkliches Erlebnis ist und dort die Tiere hautnah zu erleben sind. Als wir das Gate hinter uns lassen wird der Weg merklich besser und wir fahren Richtung Nord weiter. Kleine Selbstversorgeräcker rechts und links der Straße, im Hintergrund wenige durch Busch halb verdeckte Rundhütten. Bei einem Stopp, kommt schüchtern ein Mann vom Acker und schaut sich das Auto an. Wir gestikulieren und lachen, die Verständigung ist schwierig, er deutet an er möchte was zu rauchen. Auf mein Nachfragen lässt er sich mit ernster Mine fotografieren um danach gleich wieder mit leuchtenden Augen und vollen Zähnen zu strahlen. Schon von weiten können wir die Skyline von Maputo erkennen.

   
Skyline von Maputo Straßenverkauf
   

Selbst als wir nur noch 1 km von Maputo entfernt sind durchfahren wir eine ländliche Landschaft. Überall Strohrundhütten inmitten von Papajabäumen und rundherum kleinere Gärten. Als wir mit der Fähre die Hafeneinfahrt durchfahren bekommen wir einen ersten Überblick. Viele Kajs sind in einem fürchterlichen Zustand. Selbst am Beton hat der Zahn der Zeit genagt. Es liegen bereits seeuntüchtige und halb untergegangene Boote im Hafen. Was wird uns da noch in der Hauptstadt Mosambiks erwarten. Auf der anderen Seite angekommen sind wir dann doch recht erstaunt. Maputo ist eine grüne Stadt mit großen Avenidas. Es wird zwar viel gehupt, aber deswegen entsteht kein Stress und keine Hektik wie man sie in den meisten Großstädten Afrikas vorfindet. Die meisten Straßen sind nach sozialistischen Revolutionsführern benannt wie Lenin oder Mao, oder sie geben historische Daten an. Langsam putzt sich Maputo wieder heraus. Das Grau in Grau der Häuser ist schon wieder häufig durch frisch renovierte Bauten unterbrochen. Maputo nimmt langsam wieder Farbe an. Auf einer Bank tauscht Gabi Rand in Metical. Wie immer, in Afrika, dauert das lange. Nun ist sie Millionärin, mit 800 Rand losgegangen und mit fast 2 Millionen Metical zurückgekommen. Uwe filmt solange sorglos in der schönen mit Jaccarandas geschmückten Avenida. Doch da hat ihn schon das Auge des Gesetztes bei seinem verbotenen Tun erblickt. Da hilft es auch nichts zu sagen, das habe ich nicht gewusst. Sobald sich eine Botschaft oder ähnliches in der Nähe befindet muss mit filmen und fotografieren sehr behutsam vorgegangen werden. Der Polizist lässt sich das Band vorführen und ist besänftigt. Wir lassen den Wagen weiter kreuz und quer durch die Stadt rollen und verlassen sie schließlich Richtung West um dann in Richtung Beira nach Norden hin abzubiegen. In den Außenbezirken entlang der Hauptstraße dann doch noch die für afrikanische Städte typische Geschäftigkeit und wer hätte das erwartet, frisches Baguette. Viele Busse mit hohen Dachlasten, überfüllte Matatus, viele Menschen, die in den Märkten, an der Straße, ihre Ware feilbieten. Entlang der Straße bis Macia gibt es um die Ortschaften an Ständen verschiedenes zu kaufen. Von Holz in allen Stärken und Längen sowie Holzkohle reicht das Angebot weiter über geflochtene Korbwaren, gebrannte Ziegel, Bananen, Tomaten und auch die grünen Früchte des Mangobaumes bereichern den Markt. Hier ist auch die Heimat dieser leckeren gebogenen Nüsse. Wir fahren in Macia ab zur Küste, wo wir nach 33 Kilometer in Bilene eine schöne Campside auffinden. Direkt an der Lagune mit Restaurant und Bäckerei.  
 

Freitag, 29. November 2002

 

Die Nacht war fürchterlich. Die Moskitos haben uns stark zugesetzt. Trotz Moskitonetz haben sie sich einen Weg in Zelt gesucht. Eine schlaflose Nacht mit viel Gesumme im Ohr und vielen Stichen am Körper. Wir sind unschlüssig, sollen wir weiter fahren oder noch einen Tag bleiben. Die Entscheidung nimmt uns der Wind ab. Der Kite kommt zum Einsatz und Uwe surft im Badewannenwasser der Lagune. Dann bedeckt es sich immer mehr und es bedarf eines kleineren Kites. Gabi macht ein paar schönen Filmaufnahmen aus dem Wasser heraus. Die neue Eva Marine Tasche macht es möglich. Sie soll auch kleinen Tauchgängen standhalten. Der Wind wird immer böiger, so dass wir den Tag frühzeitig beenden. Den Abend verbringen wir lieber an der Bar, anstatt unseren Lagerplatz mit all den Moskitos zu teilen. Es ist immer noch windig und ungemütlich als wir zum Auto zurück kehren. Uns ist schon Angst und Bang vor einer weitern Mückennacht also schwups ins Zelt und Klappe zu. Die Nacht ist nicht Mücken frei aber doch etwas angenehmer als die davor. Die ganze Nacht bläst ein leichter Wind.

 

Samstag, 30 .November 2002

 

Wir brechen Rechtzeitig zur Weiterfahrt auf, wollen wir doch evtl. bis Inhambane fahren. Kurz nach Xai – Xai überfahren wir das Flussbett des Limpopo.

   
Limpopo Portugiesische Häuser sind dem Zerfall preisgegeben
   

Hier und bis hinauf zum Save ereignete sich Jan. – Febr. 2000 eine verheerende Flutkatastrophe. Der Limpopo hatte dann eine Breite von bis zu 150 km. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass man diesen Fluss in Trockenzeiten durchfahren kann. Durch die Berichterstattung der Südafrikaner wurde die Welt zu Hilfsaktionen wachgerüttelt. Noch immer werden Schäden behoben. Alles scheint hier, wenn überhaupt, sehr langsam zu gehen. In Chidenguele machen wir einen Platz aus, von dem aus es schön wäre die Sonnenfinsternis am 04.12. zu beobachten und auf Uwes Geburtstag anzustoßen. Von Jutta und Klaus gab es zum Abschied eine Flasche Sekt, weil wir einen Kühlschrank im Auto haben. Wir konnten uns im Gegenzug bedanken und für den herzlichen Empfang Allgäuer Emmentaler überreichen. Dann fuhrwerken wir von der Provinz Gaza in die Provinz Inhambane ein. Auf der Straße 1 begegnen uns laufend vollgepackte Busse auf dem Weg von oder nach Maputo. Inhambane ist die Provinz der Kokospalmen. Im Quissico der auf einer Anhöhe liegt haben wir einen tollen Blick auf die vorgelagerte Lagune. Man kann sich gut vorstellen, wie sich zur Zeit der Portugiesischen Kolonisation das Leben hier abspielte. Schöne kleine Portugiesische Dörfer wie im Heimatland mit allem was eine funktionierende Dorfgemeinschaft benötigt. Läden, Restaurants, Kaffees, Kirche, Rathaus. Alles ist heute dem Zerfall preisgegeben. Kurz hinter der Brücke, die die Lagune Poelela überquert fahren wir rechts ab zum Praia de Zàvora. Wunderschöne Sandpiste durch die Palm- und Cashewnusswälder.

   
Am Ende wird es dann doch noch etwas beschwerlich den Weg bis zur Campside zu finden. Die Wege sind auf Grund von Hochwasser, es hatte vor 2 Wochen stark geregnet, überflutet. Schließlich finde wir dann doch noch über einen Zugang vom Strand den Hintereingang. Was aber nicht ging ohne vorher ordentlich Luft aus den Reifen zu lassen. Wir sind herzlich willkommen. So ein schöner Platz, auf einer Düne gelegen, mit Blick zu beiden Seiten. Links die mit Palmen durchsetzte Lagune und rechts das Meer mit einem Riff auf der rechten Seite.
Cashewfrucht  
   

Vom Juan, dem Betreiber erfahren wir so einiges über Land und Leute. Es lebte hier schon seit 1952 und hat dann das Land, wie die meisten Portugiesen, nach der Unabhängigkeit verlassen.

   
Unsere Wasserstraße nach Zàvorra Da hilft nur noch Luft ablassen
   

Er ist sehr unzufrieden mit der Regierung, hat man das Land mit Russischer Hilfe zu Zeiten des kalten Krieges heruntergewirtschaftet. Dann noch der Bürgerkrieg bis 1997 zwischen dem sozialistischen Block Frelimo und dem kapitalistischen Block Renamo. Das Dorf Zavora hat natürlich seine besten Jahre auch schon hinter sich. Lediglich die Lodge und ein weiteres Haus haben etwas Renovierung erfahren. Von den anderen Häusern, die nahe am Strand standen, hat sich Zwei schon das Meer geholt.

   
Beste Lage mit bester Aussicht Das war wohl mal die Küche
   

Einige weiter oben dienen als Ferienunterkünfte und sind notdürftig ausgebessert. Der traurige Rest mutet an wie eine Geisterstadt. Ruinen ohne Türen und mit leeren Fensterstöcken, der Ausblick über die Bucht, von diesen Wohnzimmern ist heute noch grandios. Durchgebrochene Decken und verrottende Bausubstanz machen eine Renovierung unmöglich. Wie mag das hier gewesen sein, wie wird das hier werden.

   

Sonntag, 1. Dezember 2002

 

Wir haben gestern Abend erfahren, dass am Riff ein natürlicher Pool ist, in dem sich ein schönes Schnorchelrevier befindet. Um 7 Uhr 30 ist Ebbe und so machen wir uns mit unserer Ausrüstung zur Wanderung auf das Riff auf. Eine herrliche Landschaft, wir spazieren mit unseren Schlappen über die messerscharfen Steine zum Pool. An einer Stelle, ist auf 10 Meter Breite ein Wasserdurchfluss. Wir wurden gestern vor der starken Strömung dort gewarnt und ermahnt rechtzeitig zurück zugehen. Bei auflaufendem Wasser ist hier schnell ein reißender Fluss und man wird unbarmherzig durch die scharfkantigen Riffsteine gespült. Außerdem sollen wir aufpassen, dass wir nicht auf einen Steinfisch treten, von seinem Stich kann man wohl sterben. Das verspricht ja alles sehr aufregend zu werden. Wir passieren den Fluss merken uns die Stelle gut für den Rückweg und dann tauchen wir in die, für uns völlig neue, Unterwasserwelt ein. Farbig, formenreich und rege belebt, präsentiert sich uns dieser Lebensraum. Korallen in verschiedensten Formen, kleinere bunte flinke Fische, stachelige Seeigel, orange rote Seesterne verzaubern und erstaunen uns. Für unsere Ohren ist es still dort unter Wasser, die Leichtigkeit mit der wir durch das Wasser gleiten, tut ein übriges um dem Unterwasserzauber etwas echt Besonderes zu geben. Viel zu schnell vergeht die Zeit und das Wasser ist schon wieder am auflaufen als wir zurück gehen. Der Fluss ist schon ordentlich angeschwollen und die nächste Welle bricht schon über das Riff. Mit einigen kleinen Kratzern und einer vollern Tüte hübscher Muscheln kehren wir zurück zum Camp. Wir sind hochzufrieden mit diesem Erlebnis und verbringen den Tag mit ausruhen. Abends machen wir noch mal einen Spaziergang am Strand und glauben nun wirklich den schönsten Platz gefunden zu haben. Ein lauer Wind weht und unzählige Sterne leuchten am Himmel.

  

Montag, 2. Dezember 2002

 

Wir verlassen wieder auf gleichem Weg den schönen Strand von Závora. Also wieder den Strand entlang und dann durch überflutete Gebiete.

   
Erst Luft raus, jetzt wieder rein Mosambikanischer Supermarkt
   

Schließlich geht’s die sandige Piste auf dem roten Lateritboden, der sich jetzt stark bei dem guten Sonnenlicht von dem Grün drum herum abhebt. Schließlich fahren wir weiter nach Norden durch die Palmwälder der Provinz Inhambane.

   
Sieht nach Dachmaterial aus Gefährlicher Unfall auf der Asphaltstraße
   

In Maxixe beziehen wir dann eine Campside mit wunderschönen Ausblick über die Bucht nach Inhambane. Da es hier keine Brücke gibt, wird der Personen und kleine Lastenverkehr mit Dhaus und kleinen Motorbooten erledigt. Am Steg bekommen wir gleich ein Angebot, eine Dhau nur für uns zu mieten, das ist vergleichsweise teuer und lange nicht so interessant. Wir mischen uns unters Volk, schließlich wollen mit den Einheimischen übersetzen. Als das Schiff mit 20 Menschen und einer Ziege voll besetzt ist, kommt noch ein Fahrgast und der bringt Wellblech mit. Also wird auch dafür noch Platz gemacht.

   
Daus zwischen Maxixe und Inhambane Auf der Dau unterwegs
   

Das kleine Abenteuer kann starten. Die Männer staken mit langen Bambusrohren um die Dhau auf Höhe zu halten. Sie müssen sich ganz schön ins Zeug legen. Die Mosambikaner sind alle samt sehr zierlich aber geschickt und zäh. So schippern wir also glücklich mit einer gut beladenen Dhau nach Inhambane. Inhambane war der südlichste Punkt mit dem die Araber früher Handel trieben. So verwundert es auch nicht, dass hier neben Christlichen Kirchen auch 2 Moscheen stehen. Auch Inder ließen sich später in der Stadt nieder. Noch heute werden Lädchen in der Stadt von Indern betrieben, wir sind von der Freundlichkeit der Inder immer angetan. Die Portugiesen verluden über Inhambane vor allem das Schwarze- und Weiße Gold Afrikas, was soviel heißt, dass hier die Sklaven nach Nordamerika und Elfenbein verladen wurden. Erst als das heutige Maputo zur Hauptstadt erkoren wurde, verlor Inhambane immer mehr an Bedeutung. Wir schlendern durch die ruhige Stadt in Richtung Markt. Da wir noch Holz haben denken wir daran einen Fisch zu grillen. Als wir dem Fischstand näher kommen haut uns der Geruch fast um. Als da vergeht es uns fast wieder, als wir dann auch noch die Prawns sehen, nach dem Hunderte von Fliegen weggewedelt wurden sind wir schon fast satt. Dann finden wir doch noch Petra, so haben wir jedenfalls den Verkäufer verstanden, heißt unser Fisch. Er schuppt den Fisch und nimmt ihn für uns aus. Wir schippern wieder mit einer Dhau zurück nach Maxixe und bereiten uns ein schönes Essen.

   
Gabi und (der Fisch) Petra
   

      

Dienstag, 3. Dezember 2002

 

Auf dem Weg hinaus auf die Landzunge zum Barra Reef, geht es mal wieder durch reine Kokosnusswälder.

   
Kokospalmen stehen da wie die Soldaten Fischer auf Ihren Dhaus
   

Wie die Orgelpfeifen stehen die Überbleibsel der Portugiesen in Reih und Glied, dazwischen immer wieder Hütten und Ziegen. Die letzten Kilometer sind Piste, sie ist in einem schlechten Zustand. Der Strand auf der Nordseite, der, man könnte fast sagen Halbinsel, ist annähernd Menschenleer. Hier und dort ein paar Dhaus auf dem Meer. Immer mehr Lodges schließen einen Ring den Strand entlang. Dann fahren wir den Strand entlang den wunderschönen Leuchtturm hinauf. Unten können wir ein Riff erkennen. Auf tiefsandiger Strecke geht es, nicht ohne Luft abzulassen, zurück zur Teerstraße auf der wir dann zum Praja do Tofo fahren.

   
Wieder muss die Luft aus den Reifen Kinder bieten Ihre Waren feil
   

Dort der kleine Ort und hier entstehen neue Ferienwohnungen möglicherweise von Südafrikanern für Südafrikaner gebaut. Unseren, nun lange gesuchten, einsamen schneeweißen Sandstrand mit türkisfarbenen Wasser und Dattelpalmen direkt am Meer haben wir leider nicht gefunden. Also geht es wieder den Weg zurück, den wir gekommen waren in Richtung West – Süd. Etwa auf halber Strecke sind neben der Fahrbahn rote Markierungen, Absperrbänder und Fähnchen mit Totenköpfen. Hier ist noch oder wieder Minengefahr. Der Busch, sofern noch vorhanden, wird abgebrannt und dann gehen die Minensuchgeräte darüber. Rechts und links des abgesteckten Bereiches stehen Hütten und grasen Ziegen.

   
Auf dem Markt Erdnüsse kommen eben aus der Erde
   

Vor einigen Tagen waren wir ja schon hier, auf der Campside, an dem schönen See, bei Chidenguele und haben uns diesen Platz ausgesucht. Diese Stelle liegt ziemlich in der Mitte des Streifens, an dem Morgen gegen 6.30 Uhr in der Früh eine totale Sonnenfinsternis zu erleben sein soll. Wir hoffen auf gutes Geburtstagswetter, den von Uwe habe wir Morgen ja auch noch zu feiern.  

 

Mittwoch, 4. Dezember 2002

 

Heute hat Uwe Geburtstag. Außer reichlich Geschenken soll es heute auch noch eine totale Sonnenfinsternis geben. Man muss eben nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein und dann muss auch noch das Wetter mitspielen. 6.30 UT steht auf dem Plan für den Raum an der Küste. Um 6.30 passierte jedenfalls nichts, sondern erst eine Stunde später schiebt sich so langsam der Mond von oben rechts vor die Sonne. Trotz Bewölkung haben wir Glück, da sich eine Lücke ergibt und wir mit unseren Brillen gut erkennen können, wie der Mond immer mehr die Sonne bedeckt. Das Licht wird immer diffuser. Die Stimmen der Vögel verstummen. Irgend wann dann plötzlich totale Dunkelheit.

   
Kurz vor der totalen Sonnenfinsternis Wunderschön ist die Korona zu erkennen
   

Nur schade, dass man auf der Campside den Generator angeschmissen hat. Jetzt können wir wunderschön die Korona erkennen. Ein leichter Schein von der Sonne um den Mond herum. Nur für einen Moment leuchtet der Diamantring, also der erste Lichtstrahl, der die Korona durchbricht, wird so genannt.  Leider alles viel zu kurz, dies ist ein Schauspiel für Augenblicke. Nach ca. 3 Minuten blitzt dann wieder ein voller Strahl der Sonne auf und es wir schlagartig wieder heller. Der Schatten hat nur einen Durchmesser von ca. 50 km. Er tritt quasi nach jeder Mondphase auf, wenn der Mond auf seiner Umrundung um die Erde zwischen Sonne und Erde tritt. Man muss aber eben, wie schon erwähnt, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Wir setzen dann unsere Fahrt fort zurück nach Maputo. Noch einmal geht es vom Norden kommend durch die Slumviertel von Maputo. Wie schlimm muss es erst hier aussehen, wenn noch reichlich Regen herunterfällt. Überall Enge und Dreck. Was lockt nur die Menschen vom Land in die Stadt? Wieder einmal müssen wir uns fragen, was haben diese Menschen für eine Perspektive. Sie bringen all ihr in mühsamer Arbeit geschaffenes Flechtwerk in die Stadt um es gegen Plastik einzutauschen. Wir machen uns weiter über die EN 4 zur Grenze nach Südafrika. Links und rechts der Straße nur Busch. Man könnte meinen, völlig unfruchtbares Land. Tiere könnten hier gut leben. Nur eben gibt es keine mehr, da fast alles zu Zeiten des Bürgerkrieges abgeschossen wurde. Dann kurz vor dem Grenzübergang noch ein paar Kioske wo wir die restlichen Maticals ausgeben. An der Grenze selbst viel Hektik. Und dann, Shoppingcenter und fruchtbare Anbauflächen. Papaya-, Rohrzucker- und Bananenfelder. Ja, man merkt es sofort, wir sind wieder in Südafrika in der Provinz Mpumalanga. Über Crocodile Bridge fahren wir in den Krüger Park ein. Das ganze Ambiente hier ist sehr angenehm. Eben für den verwöhnten Touristen mit allem drum und dran. Auf dem Weg zum Camp sehen wir einen Hyenenhund, Giraffen, Nashörner, Warzenschweine und Imapalas. Auch vom Lower Sabie Camp sind wir begeistert. Der Fluss Sabie wurde hier gestaut und man hat einen wunderbaren Blick auf den See in dem die Nilpferde baden.            

 

Donnerstag, 5. Dezember 2002

 

Gegenüber stehen auf der Lower Sabie Campside ein älteres Paar mit einem Unimog samt Kabine, der annähernd 40 Jahre auf dem Buckel hat. Soviel Jahre etwa reist auch das Paar durch die Welt immer mit dem entsprechend Fahruntersatz. Bis auf Australien wurden im Laufe der Jahre alle Kontinente bereist. Wir können die beiden mit Sicherheit zu den erfahrenen Globetrotterpionieren zählen. Wo und wann sie schon überall waren beeindruckt uns doch sehr und vor allem was sie schon alles erlebt haben. Und wie geht das alles, es brauch ja auch etwas Geld. Ganz einfach. Man muss es nur wollen. Das heißt, keine Kinder, kein Haus und der Verzicht auf jeglichen Luxus. 4 Monate hart arbeiten in Deutschland sollten dann ausreichen, um die restlichen 8 Monate irgend wo auf diesem Globus zu verbringen. Die beiden, Anne und Rick, haben keinen ihrer Schritte bereut. Ganz im Gegenteil, sie sind jetzt so um die sechzig froh das Vergangne erlebt zu haben. Es kann ihnen niemand mehr nehmen. Jetzt mit zunehmenden Alter kommen eben immer mehr die nicht mehr so harten Nüsse dran. Namibia ist ihre Lieblingsheimat geworden und so verbringen sie auch die meiste Zeit dort und kennen mittlerweile jeden Winkel. Gegen Mittag ziehen wir dann weiter zum Sataracamp. An Tieren sehen wir Wasserbüffel, Nashörner, Impalas, Elefanten, Wasserböcke, Giraffen, Steinbock, Klippspringer, Warzenschweine, Kudus, Zebras, Meerkatzen und einen Mungo. Nicht soviel. Wir werden es morgen früher probieren. Am Abend schleichen dann noch ein paar Hyänen den Zaun entlang.

   
Elefanten im Krüger NP Listig wird nach Wasser gesucht
   

         

Freitag, 6. Dezember 2002

 

Früher heißt bei uns heute um 4.30 Uhr, da um diese Zeit bereits wieder das Gate vom Camp in den Park öffnet. Um es vorweg zu nehmen, von den Raubkatzen bekamen wir keine zu Gesicht. Dafür wurden wir mit reichlich Elefanten, Schakal, Hyänen, Wasserböcken, Kudus, Steinböcken, Klippspringer, Impalas, Giraffen, Zebras, Gnus, Rotschulterglanzstar, Geier, Störchen, Warzenkeilern, Meerkatzen und Nilpferden belohnt. Gegen 3.00 Uhr verlassen wir dann den Park. In Afrika gibt es immer viele Einfälle für Superlativen. Hier in Phalaborwa befindet sich zum Beispiel, das größte von Menschen gegraben Loch, aus dem Kupfer gefördert wird. Kilometerweit ziehen sich, entlang der Straße, die Zäune der privaten Jagdfarmen. Kurz vor dem Abel Erasmus Pass beziehen wir eine Campside

 

Samstag, 7. Dezember 2002

 

Am Morgen ist es kolossal bedeckt. Wir brechen gegen 6.30 Uhr auf. Den Blydriver Canyon entlang können wir leider nicht viel erkennen. So verzichten wir schließlich darauf, die 3 Rondavels und die Potholes, wo Blyd- und Treurriver zusammen fließen zu besichtigen. Sabie, der nächste Ort gilt als das Zentrum der Holzwirtschaft. Der hier angelegte Wald gilt als der Größte von Menschenhand angelegte Wald Weltweit. Hier stehen vorwiegend Kausarien, einem Laubbaum der wie ein Nadelbaum aussieht, in Reih und Glied. Dann auf über 2.000 Meter den Long Tom Pass hinauf. Schade, dass es andauernd regnet und die Nebel- und Wolkenschwaden die Sicht versperren. Schließlich fahren wir auf die N4, um dann über die N12 durch Johannesburg zu fahren. Auf eine intensive Besichtigung von Johannesburgs wollen wir verzichten, da die Kriminalitätsrate hier extrem hoch ist. Wir durchfahren die Vororte von Johannesburg und können auf einer Anhöhe die Skyline der Stadt gut erkennen.

   
Long Tom Skyline von Johannesburg
   

Unglaublich was hier in den letzten 100 Jahren entstanden ist, überlegt man sich, dass Johannesburg an sich nur eine Goldgräberstadt ist. Nirgends sonst auf der Welt dürfte der Gegensatz von arm und reich extremer sein als hier in dieser Stadt. Die Vororte jedenfalls stellen sich in dem Hügelland schmuck dar. Dann auch wieder mal eine Goldmine und zwischen drin große Abraumhalden. Wir lassen die Stadt hinter uns, sehen noch auf den ungeheuer großen Friedhof von Soweto. Der Stadtteil Soweto beherbergt weit mehr als 3 Mio. schwarze Einwohner. Da wird dann auch wieder sehr deutlich, dass die Trennung zwischen schwarz und weiß noch lange kein Ende gefunden hat. Wieder geht es weiter die N12 entlang nach Potchefstroom, der ehem. Hauptstadt der Burenrepublik Transvaal. Heute eine schmucke Kleinstadt mit einer Reihe schöner historischer Bauten. Der nächste Ort an der N12 ist Klerksdorp, hier haben zur Goldrauschzeit etwa 40 000 Leute nach Gold geschürft, allerdings wenig erfolgreich. Geblieben ist ein unauffälliger Ort mit einer guten Versorgung. Die N12 führt ausnahmslos durch bewirtschaftete Farmgebiete. Gigantisch große Äcker und alle 100 Kilometer spätestens eine überdimensionale  Getreidespeicheranlage. Über Wolmarandstad erreichen wir Bloemhof, am Bloemhofdam. Hier wird der Fluss Vaal aufgestaut und ein Naturpark ist entstanden. Einige Wochenendausflügler sind samt Kinder und Angelausrüstung auf der Campsite, ansonsten ist es ruhig. Ein kühler Wind kommt auf und die Gewitterwolken, die uns heute schon den ganzen Tag umkreisen, entladen sich unweit von hier.

          

Sonntag, 8. Dezember 2002

 

Früh, um 6 Uhr 30 verlassen wir bei schönem Wetter, den Platz am Bloemhofdamm in Richtung Warrenton und Kimberley. Um 9 Uhr Morgens sind wir schon am Big Hole von Kimberley.

   
Hier hat sich der große Diamantenrausch von 1870 – 1914 abgespielt. Der erste Diamant wurde 1866 von einem 15 jährigen Buren im Flussbett der Oranje gefunden. Der Stein ging als der Eureka Diamant in die Geschichte ein. Aus dem Big Hole wurden 22,6 Mio. Tonnen Erde und Felsbrocken gegraben, die Ausbeute an Diamanten daraus waren 2722 kg mit 14,5 Millionen Karat.
Big hole  
   

Geblieben ist ein 800 Meter tiefes Loch mit einem Durchmessen von 470 Meter. Tausende von Glücksrittern aus aller Welt kamen hier her und die Stadt Kimberley wuchs und wuchs. Im wunderschön angelegten Areal um das Big Hole ist ein sehenswertes Museumsdorf entstanden, wo sehr anschaulich das Leben von damals dargestellt wird. In den verschiedenen Häusern wird die ganze betriebsame Geschichte dieser Ära, an Hand von Zeitdokumenten dargelegt. Die erste Straßenbahn verkehrte in dem Städtchen schon 1887, ein Modell von 1913 wurde liebevoll restauriert und auch wir genießen die kurze, rumpelige Stadtrundfahrt. Neben uns hat ein blauer Mercedes Kastenwagen geparkt. Die Familie ist mit zwei Kindern, etwa 4 und 5 alt, von Dänemark über die Türkei nach Indien gefahren. Dort wurde das mit einer kleinen Winde ausgestattete und 8 Meter lange Ungetüm verladen und nach Durban geschippert. Sie planen, so wie wir unsere Afrikadurchquerung gemacht haben, zurück zufahren. Mit diesem Fahrzeug , kein 4x4 und wenig Bodenfreiheit, schwer noch dazu, ein äußerst schwieriges Unternehmen. Wir jedenfalls wünschen der abenteuerlustigen Familie viel Glück und verlassen Kimberley auf der N12 in Richtung KAAPSTADT, so schreiben es die hier ansässigen Buren. Bei Britstown queren wir die N 10, sie führt von Upington nach Port Elitzabeth. Bei Three Sisters trifft die N12 auf die N1, bis Beauford West laufen die beiden Straßen zusammen, dann führt die N12 nach George. Wir folgen der N1 in Richtung Kapstadt. Da es gleich dunkel wird fahren wir nach dem Ort Beaufort West rechts ab und suchen einen Stellplatz für die Nacht.

Das erste und letzte Buschcamping dieser Reise. Wir waren ausschließlich auf Campsides und nun duschen wir bei starkem Wind im Freien. Es wird sehr stürmisch und es klappert an jeder Ecke. Gute Nacht!          

 

Montag, 09. Dezember 2002

 

Ein paar der steinernen Kugeln lasse wir mitgehen. Das Wetter hat sich die Nacht über leider nicht gebessert. So können wir froh sein, unser letztes Frühstück nicht bei Regen einnehmen zu müssen. Unter der Wolkendecke hindurch geht’s weiter in Richtung Kapstadt. Die Karroo ist eine Halbwüste. So verwundert es auch nicht, dass es hier außer ein paar Grasbüscheln nicht viel mehr Vegetation hat. Dieses karge und leere Land eignet sich daher nur für die Schaf- und evtl. Straußenzucht. Hinter dem Hexriverpass tauchen wir bei De Doorn in ein fruchtbares Tal ein. Wir sind noch 120 km von Kapstadt entfernt, aber bereits hier hat man sich auf den guten Südafrikanischen Wein ausgerichtet. Überall wunderschön angelegte Weinstöcke. Hier und da sieht man die Arbeiter die Weinstöcke hegen und pflegen. Ab Worcester wird das Tal immer mehr durch die Kapberge verengt bis wir schließlich aus der Wolkendecke in den Hugenottentunnel eintauchen, der den Toit Kloof Pass umgeht. Als wir auf der anderen Seite wieder das Tageslicht erblicken, können wir es kaum glauben. Es geht ein starker Südostwind und die Sonne strahlt vom Himmel. Die Wolken hängen sich an den Bergen fest und man hat das Gefühl von Gletschern umgeben zu sein. Ja, wir sind wieder zu Hause. Wunderschön!     

 

Wpt.

Breite

Länge

Beschreibung + Preise für Fahrzeug mit Dachzelt und 2 Personen

Datum

001

S33°48.990

E018°30.433

Parklands, sehr gut

15.11.02

C01

S34°47.802

E020°02.970

Campsite nahe Cap Agulas, gut, 65 Rand 2 Pers.

15.11.02

002

S34°24.380

E020°48.589

Southwind Gasthouse

16.11.02

C02

S34°05.487

E020°57.916

Campsite Heidelberg, gut aber nachts laut, 60,5 Rand

16.11.02

C03

S33°35.046

E022°11.546

Campsite Outshorn, gut, 60 Rand

17.11.02

C04

S34°05.380

E022°58.609

Buffalo-Campside mit Blick auf Brenton, 65 Rand, Traumhaft schön

18.11.02

C05

S34°02.637

E024°55.667

Campsite Jeffreysbay, schöne Lage, 55 Rand, gut

19.11.02

C06

S32°55.982

E028°01.737

Campsite Gonubie Mouth, einziger Campingplatz nahe East London, schön gelegen, Sanitäranlagen befriedigend, 50 Rand

20.11.02

C07

S31°02.556

E030°13.553

Campsite hinter Port Edward, schöne Anlage, Lagune Sanitäreinrichtung befriedigend, 60 Rand 

21.11.02

C08

S30°21.293

E030°43.100

Campsite Happy Wanderers Holiday Resort in Kelso, sehr schöne Anlage am Meer mit Restaurant und Pool, 75 Rand

22.11.02

C09

S28°22.785

E032°24.649

Schäbiges Zimmer für 70 Rand in St. Lucia

23.11.02

C10

S28°01.362

E032°20.861

Schön eingerichtete Hütte auf einer Lodge nähe FalseBay für 120 Rand (Spezialpreis)

24.11.02

C11

S26°50.673

E032°53.377

Campside Punta do Ouro, Gelegen an Traumbucht, 99 Rand

25.11.02

26.11.02

C13

S26°26.965

E032°55.457

Campside Milibangalala, Reserva de Maputo, sehr schlecht, 100 Rand + 80 Rand Eintritt

27.11.02

C14

S25°16.912

E033°15.662

Campside Praia do Bilene, Schöner Platz an der Lagoa Uembje aber abends Moskitos, 60 Rand

28.11.02

29.11.02

C15

S24°30.907

E035°11.996

Campside Ponta Zavora, Sehr schön gelegen auf und hinter einer Düne, Schöner Strand mit Riff rechts, Pointbreak, Bei Springflut z.T schwierige Zufahrt, 80 Rand

30.11.02

01.12.02

C17

S23°51.814

E035°21.018

Campside Maxixe, Schöner Ausblick auf die Bucht von Inhabambane, Strand nicht zum Schwimmen geeignet, 50 Rand

02.12.02

C18

S24°55.919

E034°10.997

Campside Chidenguele, An der Nhanzume Lagune gelegen, 120.000 Met.

03.12.02

C19

S25°07.186

E031°54.989

Camside Lower Sabie, Krüger Nationalpark, 84 Rand Eintritt, 85 Rand Campside, sehr schön 

04.12.02

C20

S24°23.629

E031°46.503

Campside Satara, Krüger Nationalpark, 85 Rand, sehr schön aber groß und entsprechend viele Leute

05.12.02

C21

S24°25.862

E030°37.173

Campside kurz vor Abel Erasmus Pass, befriedigend, 60 Rand

06.12.02

C22

S27°39.343

E025°35.796

Campside De Oorb, Bloemhof, befriedigend am Fluss gelegen, viel Grün, kleiner Sanitärbereich, 60 Rand

07.12.02

C23

S32°23.836

EO22°27.316

Buschcamping in der großen Karoo, abseits vom Windrad, stürmisch, sehr schön, runde Steine 0,00 Rand

08.12.02

 

 

Datum

KM-Stand

Tages-KM

Routenbeschreibung

15.11.02

41496

 

Start in Parklands

15.11.02

41835

339

N1, Gordonsbay, Hermanus, Gansbay, Die Dam, Agulhas

16.11.02

42078

243

Agulhas, Bredasdorp, Cape Infanta, Malgas, Heidelberg

17.11.02

42316

238

Heidelberg, Riversdale, Mosselbay, Robinsonpass, Outshorn

18.11.02

42472

156

Outshorn, George, Gaukamariver,Buffalopointcampside

19.11.02

42740

268

Buffalocamp, Knysna, Plettenberg, Jeffreysbay

20.11.02

43247

507

Jeffreysbay, PE Porth Elisabeth, Grhamstown, King Williamstown, East London, Gonubie Mouth

21.11.02

43819

562

East London, Umtata, Brooks Nek, Port Edward

22.11.02

43943

124

Port Edward, Port Shepstone, Kelso

23.11.02

44314

371

Kelso, Durban, St.Lucia

24.11.02

44546

232

St.Lucia, Hluhluwe-Umfolozi Park, False Bay, Kwamanzi Lodge

25.11.02

44793

247

Kwamanzi Logge, Pongolapoort Dam, Kosi Bay, Ponta do Ouro

26.11.02

 

 

Ponta do Ouro

27.11.02

44904

111

Ponta do Ouro, Malongane, Ponta Mamali, Zitundo, Reserva de Maputo

28.11.02

45241

337

Reserva do Maputo, Fähre, Maputo, Macia, Praia do Bilene

29.11.02

 

 

Praia do Bilene

30.11.02

45567

326

Bilene, Macia, Xai-Xai, Chidenguele, Quissico, Ponta Zàvora

02.12.02

45666

99

Ponat Závora, Maxixe, und mit Dhau Maxixe, Inhambane, Maxixe

03.12.02

46027

361

Maxixe, Inhambane, Barra, Praia do Tofo, Chidenguele

04.12.02

46472

445

Chidenguele, Xai Xai, Maputo, Komatipoort, Krügerpark

05.12.02

46655

183

Lower Sabie Camp, Satara Camp Krüger Park

06.12.02

46932

277

Satara Camp, Olifants Camp, Letaba Camp, Phalaborwa, Camp kurz vor Abel Erasmus Pass

07.12.02

47793

861

Abel Erasmuspass, Blyde River Canjon, Sabie, Long Long Pass, Lydenburg, N4, N12, Johannesburg, N12, Potchefstroom, Klerksdorp, Bloemhof

08.12.02

48510

717

N 12 Christiana, Kimberley, Britstown, To Three Sisters, N 1 Beaufort West, Busch Camp hinter Beaufort West 

09.12.02

48987

477

Beaufort West, N1, Kapstadt, Parklands

 

 

 

 

 

 

7491

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