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Sudan

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Der Sudan so groß mit 2.505.813 km² und 26.587.000 Einwohnern nimmt uns in seinen Bann. So satt im Grün entlang dem Nil, dem längsten Fluß von Afrika. Die beeindruckenden Pyramiden, die zurückhaltenden Menschen und das lebhafte Karthum mit seiner verstaubten, kaum wieder zu findenden kolonialen Verangenheit verzaubern die Tage unserer Anwesenheit.
   

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Am 20.Maerz 01 überfahren wir die Grenze zum Sudan. Am Tag darauf reisen wir offiziell im Karabatum ein. Klingt wie aus einem Märchen aus Tausend und einer Nacht. Karabatum, wir sind da. Die Formalitäten nehmen beinahe vier Stunden in Anspruch, weniger märchenhaft. Aber schließlich ist auch noch eine Einladung des Sicherheitschefs zum Dinner dabei. Die letzten Libyschen Dinar werden hier zu Diesel. Wasser schöpfen wir aus einem 300 Meter tiefen Brunnen. Hier treffen die LKWs ein, die hoch aufgepackt, von Kufra in den Sudan fahren.

   

Wieder schluckt uns einen Tag später die Wüste, weitere 650 Kilometer Einsamkeit erwarten uns auf unserem Weg nach Dongola am Nil. Die Oase Dongola bietet eine gute Infrastruktur. Internet war nicht möglich, aber Telefonate nach Deutschland sind kein Problem. Nach diesen vielen Wüstentagen genießen wir das Treiben in dem Städtchen. Nicht gerade eine Hochburg der Zivilisation aber immerhin, da wo es möglich ist tuckern am Abend die Stromaggregate, wo nicht, bleibt es dunkel. Die Nacht verbringen wir im Hotelzimmer, das beste Hotel am Platz, zusammen mit vielen unzähligen Mücken. Eine ruhelose Nacht, wir haben genug von der Zivilisation und folgen dem Nil aufwärts.

   

   

   

Die Pyramiden von Karima aus der 25. Dynastie liegen vor uns und am Fuße des Jebel Barkal findet sich ein Amontempel und noch gut erhaltene Darstellungen der Ägyptischen Pharaonen Hatschepsut. Hier in der Vegetationszone entlang dem Leben spendenden Nil wohnen viele Menschen, die allesamt sehr freundlich und unaufdringlich sind. Wir durchqueren in zwei weiteren einsamen Tagen das Bayuda Dessert zwischen Karima und Atbara, sozusagen ein Abschneider.

   

Von Atbara bis Karthoum haben wir noch etwa 250 km. Für die verschiedenen Sehenswürdigkeiten am Nil entlang können wir uns Zeit lassen. Am 1. April besuchen wir Meroe, die ehemalige Hauptstadt des Koenigreiches Kusch, die, wie uns der Reiseführer  verrät, 30 Pyramiden und verschiedene Bäder aus dem 2. Jahrh. vor Chr. aufzuweisen hat.

Über Musawarat und Naga fahren wir nach Wad Ben Naqa, wo wir die Tempel der meroitischen Kultur besichtigen. Am 3. April treffen wir in Karthum, der Hauptstadt von Sudan, ein. Dazu gehört Omdurman mit ebenfalls 500.000 Einwohnern. Hier treffen sich der Blaue und der Weiße Nil. Die beiden Flüsse strömen, als der Nil, dem Mittelmeer entgegen. Für uns geht es aber in die entgegengesetzte Richtung weiter nach Gedaref und äthiopische Grenze bei Gallabat.

 

Karthum, die Hauptstadt des Sudan wieder verlassend fahren wir durch fruchtbares Ackerland. Immer flussaufwärts dem blauen Nil folgend, der aus dem Äthiopischen Hochland kommt. Wir haben die Rufe des Muezzin noch im Ohr, als uns schon die Trommeln und Gesaenge der orthodoxen Kirche begrüßen.
   
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